…und ihre Aquarellmalerei

aus dem Hamsterrad

Wenn die Gedanken sich überschlagen und der Tag zu wenig Stunden hat, dann ist es Zeit die Bremse zu ziehen. Die letzten Tage  sind vollgestopft mit Unaufschiebbarem.
Endlich kommen Möbel ins Haus.

Es muß aus-, ein- und umgeräumt werden, alter Staub gewischt.
Der Kaffee ist alle, also schnell noch im Real einkaufen, schließlich soll mein  „Frecher“ mit
Kaffee und  Kuchen belohnt werden,  für seine fleißige Aufbauarbeit.
Es riecht nach geöltem Holz und irgendwie kommt die Freude nur langsam.

Ich hatte mich an meine Provisorien im Wohnzimmer gewöhnt, ein Karton mit einem Tuch abgedeckt, eine Vase drauf, so blieb es zwei und ein halbes Jahr, gemütlich, da habe ich fast Angst, die  neuen Schränke könnten mir vielleicht doch nicht gefallen und das gewohnte Bild stören.
Nicht nur die Möbel sind neu, noch viel mehr hat sich im letzten Jahr verändert.
Es ist eines der schönsten Jahre meines Lebens geworden und ich hoffe das nächste wird genauso toll…;-)
denke ich, als die Sonne an diesem eisigen Dezembertag glutrot versinkt. Ich schaffe es zwischen Dienstschluss und Weihnachtsfeier noch schnell auf den Crosstrainer und hetzte von hier nach da.
Schnell das Weihnachtsgeschenk einpacken.


Trödel-Wichtel hat immer Spaß gemacht.
In diesem Jahr war die blaue Tuperdose der Renner…die braunen Raben auch witzig.

Morgen schlafe ich auf jeden Fall aus.

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