…und ihre Aquarellmalerei

Gewöhnlich schalte ich den PC nach meinem Spätdienst nicht an. Doch da ist diese leichte Übelkeit…sind das die Ausläufer der letzten Magenverstimmung? Oder kommt das Unwohlsein aus dem Hinterkopf?  kopfgesteuert bringt mich  Altes zuweilen an die Kotzgrenze. Unzufriedene  Unruhe, gefolgt von  einem Impuls,  dessen Sinn ich erst im Nachgang begreife. Gedanken sind voller Zweifel drehen sich um, aufgeben, wegwerfen – Sinn und Unsinn meiner Blog- und Schreibprojekte. Die  Sehnsucht nach etwas kreativ Neuem.

Und dann mache ich diesen Blog auf und blättere durch die Seiten…das bin ich…schießt mir durch den Kopf, aber wen interessiert es? Ein paar Leser vielleicht und mich selbst… Sei nicht zu streng, mache eine Pause.  Für diese Zeilen schaltete ich  heute  Abend ausnahmsweise noch mal den Rechner an. Im Hintergrund dröhnen die Hits des letzten Jahres…“das ist alles nur in meinem Kopf“…was brüte ich aus?  Es wird  Zeit für meine Morgenseiten mit Tinte auf sauberem Papier ….mit der Hand schreiben,… das reinigt den Geist von Müll.

10 Antworten auf Blogmüde

  • grasoli sagt:

    Es wird Zeit für meine Morgenseiten mit Tinte auf sauberem Papier ….mit der Hand schreiben,…

    Und das was im Sieb bleibt mit gutem Gefühl das zeigst Du.

    Das Bild da oben ist ein Traum.

    PS: Manchmal tut eine Pause gut. Gruß

  • Roland sagt:

    Nicht ersetzt Bleistift und Papier. Das wären die Utensilien die ich mir aussuchen würde, wenn mich jemand fragen würde, was ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Im realen fragt mich das keiner und der Wunsch nach einer einsamen Insel wird auch nicht erfüllt.

    Die einsame Insel gibt es aber sehr wohl. Nämlich die auf der man sitzt und sich reflektiert: Was war, was ist, was wird sein. Auch das ist ein Stück Lebensqualität.

  • Meike sagt:

    Das mit den Morgenseiten ist eine tolle Sache, finde ich.
    Hm…und zum Thema Bloggen…ich stelle mir von Zeit zu Zeit ja auch immer mal wieder diese Fragen. Es ist wirklich merkwürdig. …Ja, all das hier, das bist DU. Und weißt du was? Ich würde dich (deinen Blog) vermissen, also hoffe ich einfach, dass du weiterschreibst und diese Krisen im Bezug aufs Bloggen, die ich wie gesagt auch kenne, irgendwie für dich überwindest. (Ich wünschte ich hätte da eine Lösung für dich, aber ich habe nicht einmal eine für mich, wenn solche Dinge präsent sind, in einem.) Du hast letztens zu meiner Krise so etwas Schönes geschrieben, hast mich ermutigt, und das tat mir so gut.
    Also, ich wünsch dir auf jeden Fall noch nen angenehmen Rest-Sonntag. (Apropos…habe gerade dein neues Posting „Kniffliger Sonntag“ gelesen – hm, das was du da vorhattest, klingt in der Tat knifflig. Planst du etwas Neues, ein Projekt vielleicht? Liebfrag.)

    • susi sorglos sagt:

      Hallo Meike,
      ja, so ist das, wir machen uns Mut und freuen uns wenn ein paar anteilnehmende Zeilen kommen. Diese Phasen sind normal, ich lese sie immer wieder bei Dir und auch mal bei anderen Bloggern. Ist wie im Leben ein Auf-und Ab…das Webprojekt ist nicht für mich für einen Bekannten und da kommt dann auch die Perfektionistin durch, soll doch alles bestens werden. Kennst Du ja dem Quälgeist „Perfektionismus“ 🙄
      Danke für Deine Worte…

  • Beltane sagt:

    Also ich lese hier unheimlich gerne – auch weil es absolut nicht oberflächlich ist. Ich fühle mich so als wenn mein Blog total oberflächlich wäre – ich finde es toll so aus sich heraus zu schreiben. Aber dann denke ich immer wer so alles mitliest und schreibe dann doch nicht alles wonach mir ist – aber sollte ich mehr tun!

    Liebe Herbstgrüße
    Beltane

  • Gudrun sagt:

    Komisch, genau solche Gedanken hatte ich neulich auch.
    Liebe Susi, danke für deine netten Worte auf meinem Blog. Ich hatte auch Spätdienst und bin doch gleich nochmal zu dir geschnipst. Ich glaube, es gefällt mir hier. Ich komme bestimmt öfter.
    Liebe Grüße von der Gudrun

  • Charly sagt:

    Hallo Susi,

    Diese Blogmüdigkeit kenne ich nur zu gut. Passiert mir auch immer wieder. (Hast du ja schon bei mir gelesen woran es liegt und drauf geantwortet 😉 )

    Ich glaube so etwas macht jeder Blogbetreiber durch, sich die Frage stellen, wofür oder für wen mache ich das überhaupt?

    Wie oft habe ich meinen Blog im Geiste einfach geschlossen, weil auch ich dachte, es interessiert sowieso keine Socke was man zu schreiben hat.
    Aber hier glaube ich, man täuscht sich da selbst. Es gibt einfach zu wenige (mich eingeschlossen) die lesen einfach nur, denken sich ihren Teil und sind zu faul zum antworten.

    Auch geht es mir so mit meinem Geschreibsel von Kurzgeschichten und geplanten Büchern.
    Immer die Motivation zu finden ist unheimlich schwer.
    Bei mir im Rechner vergammeln zig angefangene Bücher und Kurzgeschichten, die zwischen 10 und 200 Seiten lang sind, und wo ich mich einfach nicht aufraffen kann daran weiter zu arbeiten.

    Krisen und Zweifel gibt es immer wieder. Da müssen wir wohl durch.
    Aber lass nicht den Kopf hängen und mach weiter.
    Dein Blog ist toll, du hast vieles zu sagen, und vielleicht ist es für einige nur zu schwer über deine Worte nachzudenken, geschweige denn darauf einen Kommentar abzugeben, wobei vieles einfach nur stehen zu lassen ist, was du den Lesern mitteilst.

    Sehe es doch mal so. Du machst so einen Blog für dich. Du kannst Sachen los werden über die du nachdenkst. Schreiben befreit die Seele, egal wo und wie. Ob es dann jemand liest – ist doch egal.
    Du stellst die Möglichkeit ins Netz, an deinen Gedanken teilnehmen zu können, kannst aber keinen dazu zwingen es wirklich zu tun.

    Lass den Blog einfach online, und wenn du Bock hast zu schreiben schreibe etwas. Du musst doch nicht jeden Tag etwas Neues veröffentlichen. Oder glaubst du, dir gehen sonst die Leser verloren? Und wenn das so ist, waren es sowie keine Freunde deiner Seite, denn Freunde einer Seite stellen keine Erwartungen, sondern freuen sich höchstens, wenn sie was Neues lesen können und dürfen.

    In dem Sinne

    Liebe Grüße an deinen Blog und der Herausgeberin

    Charly

    • Susi sagt:

      Guten Abend Charly,

      mir geht es ähnlich was die unfertigen Schreibsachen in der Schublade betrifft, die mal mehr oder weniger oft vorgeholt werden und dann wieder einstauben. Da macht sich ein Blog sogar einfacher schneller und die Tiefpunkte gehören wohl auch dazu.
      Ich hatte früher immer viel mit Zügen und Bahnhöfen zu schaffen und hier allerhand Geschichten erlebt, die ich selten notiert habe.
      Für den Leser zu schreiben erzeugt Druck, mit dem Jeder umgehen muss…als kleiner Perfektionist mit Verantwortungsgefühl drückt mich die Last da eher mehr, aber ich finde schon noch immer wieder den Aus-Schalter und mache eine Pause über die sogar wie hier lamentiert wird 😉
      Doch ich schreibe ehrlich gesagt schon dreißig Jahre Tagebuch und der Blog hat die Art zu schreiben nur nach Außen verlagert…und diese kleinen Tagesschnipsel schreibe ich also auch für mich selber. Das ist wohl eine gute Mischung… 😀
      Dann ein schönes Wochenende Dir und all meinen lieben Lesern…seid mir ans Herz gewachsen
      Das Öffnen und offen sein hat viel bewirkt …und mir gut getan.
      lg Susi

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