…und ihre Aquarellmalerei

Ansichten

Ich wollte gerade die Sonnenstrahlen nutzen und einen Spaziergang machen,  als der Anruf kam

….komme doch mit zum GrBerlinerseeunewaldsee, dann brauche ich nicht alleine die  Runde mit dem Hund drehen und wir haben Zeit zu quatschen.

Mein Auto war nett und sprang nach frostigen Tagen sofort an. Von mir bis zum See sind es nur  zehn Kilometer und obwohl ich schon viele Jahre am Berliner Südring wohne war ich noch nie in dieser Ecke von Berlin. Eine gemütliche Runde um den See schafft man in zwei Stunden locker. Ein ganzer Strom von Spaziergängern und Hundeführern, die ihren Lieblingen Auslauf gönnen. Das tat richtig gut – trotz der eisigen Luft.  Danach schmeckte mein Kaffee auf der Wohnzimmercouch noch besser – ein urgemütliches Wochenende. Leider habe ich keine Fotos geschossen und nur das Bild eines  anderen Berliner Gewässers ;-)

es fühlt sich wirklich gut an, den neusten Klatsch auszutauschen und  Neuigkeiten zu teilen. Warum bloggen Leute, schreiben im Internet oder lesen Klatschblätter. Gestern Abend war ich mit meiner Kollegin zum Tratschabend, bei heißen Kirschen und Eis…ein Bier passt dazu garnicht …ist ja egal.

Habe gerade  im Netzt zum Thema Tratschen interessante Untersuchungen gefunden:

klatschende Frauen schütten ein Hormon aus, das Angst- und Stressgefühle mindert und gesünder macht. Tratsch ist das “Gleitmittel der Gesellschaft”, das gemeinsame Wissen um Verbotenes schweißt zusammen. Männer und Frauen tratschen unterschiedlich. Robin Dunbar hat als Evolutionsforscher bewiesen, das Kraulen von Affen in der Gruppe nichts anderes ist, als die Primaten-Vorstufe des Tratschens. Durch das Kraulen wird ein Gruppengefühl, ein soziales Gefüge erstellt. Wie bei tratschenden Menschen auch – nur das wir nicht lausen oder kraulen, sondern tratschen.

Na, da laust mich doch der Affe. Jetzt weiß ich, warum ich tratschende Menschen so affig finde …schreibt Jemand im www

( Foto – Skulptur von Camille Claudel “die Geschwätzigen”)

ich bin heute ohne Frühstück aus dem Haus um meine Eikäufe vor dem großen Gedränge wegzuschleppen.  Mit meinem vollen Rucksack stiefelte ich zufrieden heim…leichter Schneegriesel fiel vom Himmel. Inzwischen herrscht ordentliches Schneetreiben und die Welt ist wieder weiß. Sitze am Rechner und warte auf meinen Sohn, der sich auf ein Mittag freut. Ich habe also gekocht und auch den Meisen ein Festmahl auf das Fensterbrett gestreut. Sie haben sich an meine Fütterungen gewöhnt und kommen regelmäßig. Morgen starte ich das Auto und werde meine Reise in Richtung Halle antreten, hoffentlich ohne Glatteis

 

als ich das putzige vierrädrige Ding in meiner Strasse sah,  musste ich schnell ein  Foto schiessen. Was ist das?

Doch nicht wirklich ein Auto – oder?

…ein Motorrad im  Plastemantel, oder ein Qaud? Ich glaube ein Buggy ist auch größer.

Es gibt ihn in zwei Ausführungen, der auf dem Bild ist wohl der Kleine mit 5 PS – der Große hat 18 PS und schafft 80 km, aber der Winzling ist mit 45 km wohl mehr eine Verkehrsbremse. Als Werbeträger für Ökostrom aber wirklich ein Vorbild, denn er fährt mit Batterie. Kostet zwischen sieben- und achttausend Euro (ohne Akku,) selbst Versicherungen streiten sich ob er in die Sparte PKW oder Motorrad gehört… irgendwas dazwischen ….der exotische Twizy von Renault.

 

Die Liegewiesen am Heiligensee sind angenehm leer, das Seewasser warm. Hinter meiner Sonnenbrille beobachte ich die Sonn- und  Badegäste.  Jeder liegt  wie er will,… ganz zwanglos und die meisten sind nackt.  Als ich mit meinem Rucksack den Weg am Schloss Cicilienhof vorbei komme sehe ich eine füllige ältere Dame, die  gerade ihr Kleid abwirft.  Nackt steht sie  am Wegrand und kramt in ihren Rucksack, der Ehemann wartet neben ihr auf der Parkbank. Nichts Besonderes, das ganz normale Treiben der Potsdamer Ossi FKK Generation… interessiert  keinen Menschen.  Aber was sagen die asiatischen Touristen aus der Reisegruppe da vorne? Sie laufen mit ihren Werbeprospekten durch den Park, ihre Kameras um den Hals,  vorbei an den Badeplätzen der Einheimischen.

Ich blieb nicht lange am Wasser,  dunkle Wolken zogen auf. Das Eiscafe und die Innenstadt  überfüllt. Eine Musikband mit Akkordeon, trommelt und trompetet nervtötend, das ich zu  Karstadt flüchte. Manchmal gibt es echte Musiker, diese betteln nur und bekommen ihr Geld damit sie schnell verschwinden.

kurzer Gruß aus dem Urlaub…es ist Halbfinale und wir werden morgen zum Geirangerfjord aufbrechen.  Wir, dass sind Herkules mein bewegungsscheuer Liebster und ich die untaugliche Autobeifahrerin ;-)

Foto: Hardangerfjord

Aber schöne Landschaften so im Vorbeifahren und …der Wein auf der Hüttenterasse schmeckt auch. Ich bin glücklich.

Foto: Preikestolen bei Stavanger

Auf das jährliche Weberfest in Potsdam Babelsberg freue ich mich immer sehr. Ich kann mich zwischen den Ständen mit altem Handwerk nicht satt sehen und habe Mühe die  mittelalterlichen Kleider und das ganze Zeugs einfach hängen zu lassen.

Endlich konnte ich mir eine bemalte Steinkette holen  – eine Art Talismann. Die Letzte ist  habe ich verloren. Ich suchte lange zwischen den Motiven, ehe ich mich wieder für  die  Eule entschied.

Ein Glas Drachenblut, bömischen Knödel mit Sauerkraut,  Gulasch und natürlich Tschechenbier.

Zwischen dem bunten Gewirr von Menschen und Stände,  eine Show  Paradiesvögeln -  Menschen auf Stelzen.

In Potsdam Babelsberg hatte die Weberei  Tradition. Etliche  Strassennamen erinnern an das Handwerk…und dann fällt mir  wieder ein, dass ich Weberin von Beruf bin.  Die niedrigen Häuser sind  herausgeputzt, eine Wohngegend mit unbezahlbaren Mieten -  für  Durchschnittsbürger.

Ich genieße den freien sonnigen Tag und war in Potsdam.

Das erste Vergnügen: ein Spaziergung durch den neuen Garten in Potsdam

das zweite Vergnügen: zwei Sonnenstunden, Lesestoff und Sudoku

das dritte Vergnügen: ein schnelles Bad im Heiligensee, der extrem klares frisches Wasser hat

das vierte Vergnügen: ein Dönerteller und Bier

das fünfte Vergnüngen: eine Dusche und ein Buch zum Sonnabend ;-)

Wer kann bei so einem Frühlingshoch daheim sitzen? Raus raus raus…ich schlendere durch die Einkaufspassage und habe Lust auf Frühlingsfarben und Klamotten. Probiere gerade ein Blüschen an, als mein Schatz das Handy bimmeln lässt. Ist voll ungünstig der Moment. Höre nur atmosphärische Rauschen in meiner Umkleidekabine und seine plötzliche Idee. Er schlägt einen Ausflug zum Flugplatz nach Schönhagen vor. Da hänge ich meine Fummel schnell wieder an den Ständer…die laufen nicht weg. Auch meine freuchten Hände auf der Autofahrt sind völlig egal ;-), es wartet eine Sonnenterasse mit Starts und Landungen kleiner Flugzeuge. Einen Dank an das Wetterhoch “Harry” das für gute Laune sorgt.

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