…und ihre Aquarellmalerei

typisch Susi

BratenMein Braten in der Röhre ist eine halbe Ente, die komisch riecht. Sie ist schon vorgewürzt, weil ich keine Ahnung vom würzen habe und mich mit Kochen, Backen und Braten nicht auskenne. Einfach in die Röhre schieben und die Eieruhr stellen, sagte meine Kollegin. Ja, zwischendurch verbrannte ich mir die Finger, als ich sie mit Fett überstreichen wollte. Sieht erstmal gut aus der Braten. Ich habe nie viel Energie in Festagsessen investiert und mich eher bekochen lassen. Mein Ehrgeiz, am Heiligabend meinem  Sohn einen richtigen Braten zu servieren  – er hat Dienst und ich diesmal frei.

20130908_154614In den letzten Wochen bin ich zur Stubenhockerin mutiert. Der graue nasse Herbst bringt das mit sich, könnte man meinen. Nein ich habe halt zu viel Zeit mit meinem Schreibaufgagen, Farbe und Bleistift verbracht. Selbst mein Fitness schleift und ich meditieren viel zu wenig. Dafür sah ich meinen Liebsten öfter und so ein Tag hat eben  nur vierundzwanzig Stunden. Ich telefoniere wenig und ungern, weil mir beruflich viele Kunden ein Ohr abkauen. Da mag ich daheim  nix mehr hören. So habe ich meine Freunde und Verwandten in den letzten Wochen kaum gesprochen und schon garnicht gesehen. Doch gestern war es Zeit. Mit klopfendem Herzen bin ich mal wieder quer durch Berlin und kam nicht umhin die Avus zu nehmen. Ist keine sehr schnelle Strasse aber ihr erinnert euch…meine Autobahnangst. Stolz wie Bolle, dass ich auch diese Reise gut gemeistert habe. Ein schöner Sonnabend Abend bei Freunden mit allem was dazu gehört –  ein festliches Menü bei Kerzenschein – ein fette Ente mit Rotkohl und Klößen – ein Crappa zur Verdauung, ein gemeinsames Bad im Wirlpool, eine erotische Massage  und ein Glas Wein zu viel. Jetzt ist mein Magen doch etwas desorientiert und muckt auf. Diese verdammten Wehwehchen gehören zum Altwerden dazu.

wenn die Fliegen lästig werden und beißen…dann liegt was in der Luft. Eine Unwetterfront zog gestern über Deutschland und es ist noch nicht vorbei. Eigentlich war heute der Termin für unsere große Betriebsversammlung. Kurzfristig wurde die abgesagt, weil die Telefonleitungen wegen Hagelschäden heiß liefen. In Mitteldeutschland war es nicht ganz so schlimm. Ich band meine Gardine fest, damit sie nicht wegflattert oder zerreißt. Die mächtige alte Pappel vor meinem Fenster rauschte beängstigend. Der Gedanke sie könnte krachend auf mein Haus stürzen begleitete mich in den Schlaf. Müde war ich… sehr müde und so driftete ich in meine Träume trotz Blitz und Donner.

drückend

Heute erledigte ich meine Einkäufe zu Fuß und es landete Gemüse im Korb. Appetit auf einen Eintopf. Mein Auto ist in der Werkstatt, ich hinterließ keine Telefonnummer – morgen soll es fertig sein – und keine weiteren Hiobsbotschaften – bitte.

 

gut versteckt zwischen Ablagen, Ordnern leuchtet die Versuchung an meinem Arbeitsplatz. Die Goldnuggets aus Lindt Schokolade sind Restbestände meines Kollegen. Als Schnäppchenjäger kaufte er den Riesenbeutel als Ostern längst vorbei war. ostereier„Greift zu“ … und großzügig wird die  Schale vor meinen  Augen abgestellt.  Schokolade soll glücklich machen.

Neuerdings haben unsere Schreibtische wieder mal extrem clean auszusehen, weder Obstteller,  Stullen oder Nippes werden toleriert. Ich habe zugeschlagen und der goldene Hasi ist geköpft und verspeist. Das belastet mein Ernährungstagebuch…;-(.  Ich habe tatsächlich eine tolle App zum Abnehmen gefunden, doch darüber morgen mehr. In dieser Woche bleibt wenig Zeit, wenn man Langsschläferin  mit Spätdienst ist, und am Abend der Liebste auf der Couch wartet.

Buntein Stück blauer Himmel schaut durch mein Schalfzimmerfenster und ich habe frei.

Täglich beobachte ich die Wetterprognose auf meinem Smartphone und ab Morgen geht es hoffentlich non-stop in Richtung Frühlingswärme…erste Sonnenstrahlen bringen Schwung in den Tag.

Ich werde meinen Rucksack schultern und Vorräte ranschleppen, bei Amazon ein wenig shoppen und die chinchillafarbige Fleecejacke bestellen…dabei stolpere ich über eine Meditations-CD, auf die ich gespannt bin. Der Alltagstrott hält mich gefangen und die Tipps aus meinem Seminar geraten  in Vergessenheit. Einer davon geht so: nach jedem Toilettenbesuch nimm die 3 Minuten-Sanduhr – konzentriere dich für diese Zeit auf deinen Atem. ….“die Zeit hat man immer, schaut was sich nach ein paar Wochen verändert“, sagte unser Seminarleiter. die Sanduhr steht ungenutzt im Bad auf dem Fensterbrett und habe aufgehört sie umzudrehen.

Etwas lustlos quäle ich mich mit meinen Buchprojekt herum. Bilder und Texte in die richtige Form bringen, ist aufwendige Feinarbeit und ja, da sind so viele Möglichkeiten. Wie so oft bin ich dabei mir Knüppel in meine Biographiearbeit zu werfen. Nie, wird hier was fertig…vielleicht will ich garnicht fertig werden, … was dann?

Heute war ich mit meinem Herkules verabredet. Er hat das Nordic Walking entdeckt und wartete, mit zwei Stöckern darauf, das ich mitmache. Na, das probiere ich doch gerne. Der erste Blick aus dem Fenster war garnicht erfreulich, über Nacht hat es viel Neuschnee gegeben. Zunächst hieß das; mein eingeschneites Auto freischaufeln, die Batterie anklemmen und über nasse Strassen den Weg finden. So halbwegs erinnerte ich mich an die Fahrstrecke durch Berlin, denn Autobahn fahre ich noch nicht.

Unser Nordic Walking hat großen Spaß gemacht, moderate Bewegung und ein Schwatz mit meinem Liebsten. Das machen wir hoffentlich öfter. Gerne hätte ich noch länger meinen Kaffee vor seinem Kamin geschlürft,….aber Unruhe ließ mich aufspringen. Ich wollte nun wirklich nicht seiner Frau in die Arme laufen und da war noch mein Heimweg. Meine Reise durch halb Berlin war übrigends die Gelegenheit das integrierte Navi  meines Smartphons auszuprobieren.  Mhhh, die Stimme sagte mir rechtzeitig wo ich lang muss.  Einige mögen lachen, aber bisher bin ich auf die altmodische Art gereist – mit Landkarte. Und das lief recht gut. Das Navi ist super, eine zusätzliche Sicherheit und es war ein toller Nachmittag.

Susi Sorglos hat sich umgezogen, von gelbem Strassenrand nun ein Kornfeld mit dem roten Auto im Headerfoto ….das Foto hängt übrigends auch über meinem Schreibtisch. Der Wunsch eine Slidshow  zu basteln ist gescheitert. Ehe am Ende nix richtig funktioniert habe ich es lieber gelassen, denn der Internetbrowser zeigt das garnicht an. Auch bei  der großen Auswahl an kreativen Schriften habe ich wieder  eine Standart-Schrift gewählt. Nun bin ich zufrieden,  wenn sich auch nicht so viel geändert hat, denn schließlich gefallen mir beide Weblayouts nach wie vor.  Jetzt ist Zeit für eine Tasse  Tchibo am Sonntagnachmittag.

Mein Weblayout stelle ich mit dem Programm Artisteer zusammen. Ich suche gelegentlich zwar auch das riesige Themeangebot für WordPress durch, doch dann wird es doch wieder mit dem Baukasten individueller. Mein Wissen über den Themebau und auch über Artisteer hat seine Grenzen und so bleiben letztlich immer wieder ein paar Layoutwünsche offen…aber Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut.

Schönen Sonntag 😉

Stunde um Stunde klicke ich mich durch den Otto-Katalog…online…natürlich. Das frißt etliche  Megabytes von meinem Surflimit. Als mein Warenkorb gefühlt megavoll ist, beschließe ich zu kaufen. Es wird nochmals geschaut, abgewogen, und überlegt, noch schnell  bei der Konkurrenz klicken,…es könnte sich schließlich immer noch was Besseres finden.

Und dann passiert folgendes, …ich kaufe,… aber nicht bei Otto, sondern mein Seminar im ZEGG. „Nur noch wenige freie Plätze“ steht auf der Anmeldeseite.  Vor Wochen habe ich für dieses Seminar Urlaub geplant, aber immer wieder gezögert zu buchen. Der virtuelle Einkaufskorb bei Otto brachte die Entscheidung und den Druck endlich zu handeln.  Statt neue Klamotten, jetzt  vier Tage Meditation, Atemübungen, eine Auszeit und Erlebnisse in der Gruppe. Hoffe diese Erfahrung gibt mir mehr als jeder Fummel aus dem Katalog. 😉

Kürzlich las ich einen Artikel,  wie die Fülle an Möglichkeiten eine Angst erzeugt flasch zu wählen.  Ich bin entscheidungsfreudig, aber die große Auswahl bringt mich zuweilen in Bedrängnis. Begrenzte Mitteln zwingen zu einer Wahl und das ist auch gut so.

…und jetzt freue ich plötzlich richtig  auf mein Seminar…hat susi sorglos nur so bei Otto gebummelt, als Zeitvertreib, während im Hinterkopf die Entscheidung gefallen ist.

ich sitze am Rechner und stöbere durch meine Lieblingsblogs. Die Frage was habe ich eigentlich zu sagen, erübrigt sich danach ganz von selbt. Es gibt nichts zu sagen und doch so viel Banales, Alltägliches, Unerhebliches und auch das darf einfach gepostet werden.

Es gibt keine Dramen über die ich berichten kann, nur die Freude über das Dienstende am Sonnabend. Danach habe ich es geschafft  im neuen Betriebs-Fitness-Raum, eine halbe Stunde den Crosstrainer zu treten. Dieser Fitnessraum ist  neu und ich bin begeistert,  über diese  Trainingsmöglichkeit.  Vor acht Monaten kündigte ich meinen letzten Fitnessvertrag im Studio und mache seit dem  Wohnstuben-body-shape.

Danach schnell ein paar Kleinigkeiten eingekauft, es war dunkel und lange Schlangen an den Kassen. Ich komme heim und freue mich auf das frische Vollkornbrot, Tomaten und Schafskäse. Natürlich passe ich beim Essen auf, denn meine Zahnbaustelle ist noch in Arbeit und schließlich soll der Schaden nicht größer werden.

Die Doku 70 000 Jahre Menschen, hat mich sehr interessiert, allerdings war der erste Teil wesentlich interessanter, besonders die Tatsache, dass wir alle die Gene dieser „wilden Frau“ haben sollen 😉

 

endlich lasse ich mich in die Polster sinken und morgen früh geht es dann auf Reisen. Ein schöner Nachmittag mit meinem Sohn liegt hinter mir. Wir haben das neue IPad ausprobiert, Hörbücher ausgetauscht und was es so Neues gibt.  Es sind seltene Stunden zu Zweit die mir immer tief in Erinnerung bleiben. Am späten Nachmitttag der Anfruf von meinem EX…“wollen wir uns auf einen Eierpunsch treffen“.

Mmh, kurzerhand setzte mein Sohn mich in Potsdam ab, viel Zeit blieb nicht, eigentlich war es Wahnsinn für zwei Stunden, bei Schnee und Kälte, durch das Gedränge über  den Weinachtsmarkt zu laufen. Das schrille Treiben störte jede Unterhaltung, es blieb nur Zeit  für einen kurzen Schwatz und  ein Gruß zum Fest.  Zurück nahm ich den Bus und wahr froh daheim zu sein. Jetzt ist alles erledigt, die Tasche gepackt, das Geschirr gespült und ich bin ko.

 

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