…und ihre Aquarellmalerei

vor einer Woche vermissten wir unsere Kollegin. Es war glatt auf unseren Strassen und auf ihrem  Arbeitsweg, konnte allerhand passieren. Als sie nicht kam, zählten wir eins und eins zusammen und da war dieser Stau und der zerschmetterte Twingo mitten auf der Autobahn. Es war ihr Auto. Der Krankenwagen am Unfallort, war nicht für meine Kollegin gekommen. Er kam für die Frau die erste Hilfe leisten wollte. Was sie im Twingo unserer Andrea sah, löste einen Schock aus. Uns Kollegen reichten schon die Bilder vom zertrümmerten Wagen und  das vorquellende Blut.

Kaum fassbar, aber meine Kollegin starb vor ein paar Tagen auf dem Weg zur Arbeit. Ich kannte sie dreizehn Jahre und sie hatte sich so auf ihren Ruhestand gefreut. Im Sommer war sie sechzig geworden. Ein Trost, „sie brauchte nicht leiden“, sagten die Einen. Als sie aus ungeklärter Ursache die  Kontrolle über ihren Wagen verlor, knallte es zweimal und danach war ihr Leben vorbei.

Gedanken  über den Tod und das Sterben, machten auf Arbeit die Runde. Das Tratschen und Reden tat gut und langsam lassen die schrecklichen Bilder und Vorstellungen über den Unfallhergang nach. So schnell geht das. Ich möchte nicht so plötzlich von der Welt verschwinden, ein paar Tage Zeit für meinen Abschied  vom Leben,…das wäre mir recht. Doch dieses Ereignis lässt mich fleißiger an meinem biographische Projekt arbeiten und mal wieder einen Post schreiben.

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