…und ihre Aquarellmalerei

ein düsteres Wochenende ist vorbei.  Freitagabend sah ich zufällig eine Reportage über  den Techno DJ Paul Kalkbrenner. Es war eine dieser Sendungen wo ich ungewollt hängen blieb. Immerhin erzählte sie vom Erfolg eines Berliner Ossijungen in der Berliner Nachwendezeit.  Diese Reportage war der Grund Sonnabend gut gelaunt im Einfkaufcenter aufzutauchen. Ich wollte vor dem Ansturm der großen Menschenmengen wieder weg sein. Nach Hause kam ich mit dem Film  „Berlin fliehkräfteCalling“ der mir einen  Einblick in die Kultszene aus der Jungenzeit meines Sohnes bot.  Der Film hat einige düstere Seiten, die jedoch garnichts sind, gegen ein Telefonat mit meiner alten Mutter. Ich hielt ihren immer gleichen  Satz:  „ich bin alt und kann das nicht mehr“ für eine Ausrede. Doch die Tatsache, dass sie nicht mal eine Zahlenkombination in ihr Handy tippen kann um es mit Guthaben aufzuladen, macht traurig.  Mit einer Mischung aus Sorge, Wut  und Unglauben muß ich endlich einsehen, das hier nichts mehr gut. Ich vergrub mich einfach in dieses Buch „Fliehkräfte“, dass in der Mitte ziemlich durchhängt,  genau wie der Held und ich an diesem Wochenende.

 

 

Eine Antwort auf Fliehkräfte

  • Gudrun sagt:

    So ging es mir mit dem Film “Berlin Calling”. Ich war zufällig im Fernsehen darauf gestoßen, und dann hab ich ihn mehrmals gesehen. Die Reportage am Freitag hab ich auch gesehen, weil ich in der Zwischenzeit Paul Kalkbrenner sehr mag. Ich wäre gerne in die Leipzig Arena zu seinem Konzert gegangen. An der Reportage hat mir besonders seine Ungezungenheit gefallen. Ein ganz normaler Junge aus dem Osten, der eben nicht durch den kleinen Trompeter geprägt war, wie oft so oft vermutet wird. Wie sagte neulich jemand zu mir? „Du hast ja Ostökonomie studiert, du hast doch gar keine Ahnung.“ Ich wollte mich erst aufregen.
    Liebe Grüße von der Gudrun

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