…und ihre Aquarellmalerei

Buntein Stück blauer Himmel schaut durch mein Schalfzimmerfenster und ich habe frei.

Täglich beobachte ich die Wetterprognose auf meinem Smartphone und ab Morgen geht es hoffentlich non-stop in Richtung Frühlingswärme…erste Sonnenstrahlen bringen Schwung in den Tag.

Ich werde meinen Rucksack schultern und Vorräte ranschleppen, bei Amazon ein wenig shoppen und die chinchillafarbige Fleecejacke bestellen…dabei stolpere ich über eine Meditations-CD, auf die ich gespannt bin. Der Alltagstrott hält mich gefangen und die Tipps aus meinem Seminar geraten  in Vergessenheit. Einer davon geht so: nach jedem Toilettenbesuch nimm die 3 Minuten-Sanduhr – konzentriere dich für diese Zeit auf deinen Atem. ….“die Zeit hat man immer, schaut was sich nach ein paar Wochen verändert“, sagte unser Seminarleiter. die Sanduhr steht ungenutzt im Bad auf dem Fensterbrett und habe aufgehört sie umzudrehen.

Etwas lustlos quäle ich mich mit meinen Buchprojekt herum. Bilder und Texte in die richtige Form bringen, ist aufwendige Feinarbeit und ja, da sind so viele Möglichkeiten. Wie so oft bin ich dabei mir Knüppel in meine Biographiearbeit zu werfen. Nie, wird hier was fertig…vielleicht will ich garnicht fertig werden, … was dann?

4 Antworten auf ein Stück himmelblau

  • Gudrun sagt:

    Können wir uns nicht neben einander setzen und an den Büchern arbeiten? Oder gegenüber? Geteiltes Leid ist halbes Leid.:D (Wir würden auch ab und zu die Sanduhr umdrehen.)
    Liebe Susi, ich wünsch dir einen schönen Sonntag. Mach auch mal ein Päuschen, gell.

    • Susi sagt:

      Ja, vielleicht flutscht die Arbeit wenn man sie nicht alleine tut? Ja, die Sanduhr wird noch eine Rolle in meinem Leben spielen…bin gespannt auf meine Meditations-CD..war heute arbeiten und bin gerade heim.
      lg

  • Meike sagt:

    Hach…wie gut ich das kenne. Vorgenommenes im Bezug auf die Achtsamkeit im Alltag geht schnell mal verloren und in Sachen kreative Projekte scheine ich manchmal auch kaum voranzukommen… Hey, weißt du was? Gerade im Bezug auf die kreativen Projekte habe ich mir letztens mal die Zeit genommen, in mich hineinzuhören. Und weißt du, was dann als Antwort kam? Zwei Dinge:
    1. Atmen, atmen, atmen.
    2. Einfach immer weitermachen, mal schnell, mal langsam, mal effektiv, mal chaotisch, und niemals nicht aufgeben. Denn die logische Konsequenz von „einfach immer weitermachen und nicht aufgeben“ ist nun einmal, dass man irgendwann fertig wird.)
    Klingt schrecklich (!) banal und ich war schrecklich (!) enttäuscht, aber im Prinzip ist es verdammt nochmal genau das, was mir fehlt und hilft.
    „…vielleicht will ich garnicht fertig werden, … was dann?“ – Wie meinst du das genau? Meinst du, da sind noch unbewusste Anteile, die…sich gar nicht sicher sind oder vielleicht Zweifel hegen? *glf*
    Ganz liebe Grüße, Meike

  • Susi sagt:

    Hi liebe Meike,

    danke für Deine ausführlichen Gedanken, ich denke es ist was dran, am …in sich hineinhören und einfach mal nichts tun als atmen und sich selber zuhören, viele Dinge klären sich von alleine und es bedarf nicht der Anstrengung und Kontrolle.
    Ja, ich habe halt perfektionistische Ansprüche an meine Biographie und das hindert mich es einfach fertig zu machen immer eine Idee was ich anders, besser machen, könnte und tatsächlich ist da die Vermutung nicht gerne fertig zu sein, denn das Leben schreibt sich immer wieder weiter und neu…da überholt sich schnell was heute gültig und morgen schon ganz anders sein kann. Spannendes Thema 😉 Wir arbeiten also dran.
    lg
    Susi

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