…und ihre Aquarellmalerei

Allerlei

zufrühAls der Adventskranz in den Müll flog, war die Stelle auf meinem Tisch einfach zu leer. Obwohl ich Tulpen wirklich mag, kann ich es nicht leiden im Januar schon Frühjahrsblumen in der Stube zu haben.

Meine Orchideen weigerten sich seit Monaten Blüten zu treiben und so ließ ich mich überreden Tulpen zu nehmen. Wie zur Strafe öffneten die Blüten ihre Kelche nicht. Wieso und warum, darüber lässt sich philosophieren… warscheinlich vergaß ich sie anzuschneiden. So einfach ist das. Ich fuhr ich zu Pflanzen-Kölle und es war klar, dass ich mit Blumen zurück kommen würde. Ein Schnäppchen…Orchideen in einer Vase…Unechte…sehen aber gut aus und taugen sogar  als Zeichenvorlage ;-)

 

ReispfanneMir wird nachgesagt, …ich gehe einmal am Herd vorbei, und schon steht ein Essen auf dem Tisch”. Ist richtig, ich wende nie viel Zeit für’s Kochen auf. Ein wenig Gemüse und ein paar Fleischbrocken…mit Rapsöl in die Pfanne geworfen…Maggi ist mein Lieblingsgewürz, da bin ich verschwenderisch ;-)…Salz und Pfeffer kaum…umrühren und fertig ist ein fettarmes gesundes Essen. Heute ist Kollegen-Jogging und Freitag. Den Tag kriege ich auch noch rum und kann hoffentlich mithalten bei unserem Lauf. Die Reispfanne hilft da bestimmt. Freue mich wie Bolle auf mein Wochenende und muss dann mal eben los.

Ostseeunsere Firma hat alle Werbegeschenke zum Jahreswechsel gesammelt und unter der Belegschaft verlost. Nix Dolles, meistens alkoholische Getränke, Kalender, Stifte, Termometer, Kullis….und ich habe diesmal auch ein gutes Los gezogen. Den leckeren  Bordeaux hätte ich  auch gerne genommen …mein Gewinn ist aber, eine schicke Kladde mit Edelkulli. Na wenn das kein Zeichen ist. Ja, ich habe mir vorgenommen den roten Faden meines Romans weiter zu spinnen. Dazu gehört Disziplin und ein paar Schreibmomente die ich in meinen Alltag integrieren will. So eine Kladde ist da nicht verkehrt  um Ideen und Gedanken festzuhalten.

Der Alltag hat mich wieder -  Sonnenstrahlen zauberten heute schönes Winterlicht. Ich saß zwischen Beton und arbeitete Kundenfragen ab.  Anstrengender Sonnabend- Dienst. Für  Blogpost und Bloggerrunden war kaum Zeit. Du musst dir was einfallen lassen, mahnt eine innere Stimme. Der  Susisorglos Blog ist nicht allein, da gibt noch meine Farbskizzen und auch der Schreibblog für meine Textarbeiten. Ist das nicht ein wenig viel? Nicht wundern, wenn ich mich ein paar Tage mal nicht melde. Es gibt so viel zu tun und Weblayouts sind auch ständig zu erneuern.

MistelzweigMeine Silvesterparty mit Freunden war richtig schön und ganz nach meinem Geschmack. Bin auf große Festlichkeiten nicht versessen. Gestern wärmte ich mir  meinen Eintopf,  holte den  Aquarellkasten raus und es sind wieder ein paar Bilder entstaden – nix dolles.  Habe noch dienstfrei und nutze die Zeit “zum Seele baumeln lassen”. Stöberte durch die Postdamer Innenstadt und kam mit  zwei Büchern heim. Ich hoffe sie gefallen mir, denn die Klappentexte halten ja meistens nicht was sie versprechen. Morgen wird ein Fitnesstag eingeschoben und dann gilt es endlich den Anfang meines Romans zu vollenden. Habe hier regelmäßig dran gefeilt die Szene verworfen und wieder neu gemacht. Noch ist die Ziellienie nicht in Sicht – nächsten Mittwoch ist Abgabetermin. Das sollte ich schaffen.

käsekommste du mit ….fragte mein Sohn und ich ließ mich nicht lange bitten. Unterwegs, auf der einstündigen Autofahrt, über die polnische  Grenze bei Frankfurt Oder, erfuhr ich Details.  Der Markt ist riesig. Vor sechs Jahren brannte er ab und wurde als provisorische  Zeltstadt betrieben. Vor zwei Jahren entstand er neu und ist nun modern und überdacht.  Lohnt sich das? Immerhin sind die Kosten für die Anreise einzuplanen. Zigaretten für die Hälfte, Klamotten, Lebensmittel und Spezialware zu günstigen Preisen und wer hier gleich mal tankt, hat auch gespart. Vor Weihnachten war es voll und die Deutschen auf Schnäppchenjagd. Mir ging es eher um den kleinen Ausflug am vierten Advent. Es kam die Sonne raus und wir hatten einen angenehmen Tag in Slubice. Mein Mitbringsel, ein Stück Salami, Käse und ein Gürtel. Leider habe ich keine Fotos geschossen.

2013-12-01 10.32.00Advent Advent ein Lichtlein brennt. Besuch hat sich angekündigt und ich freue mich drauf…müsste eigentlich an meiner Schreibaufgabe basteln.  Die Lautet:  Finde einen starken Eröffnungssatz  für deinen Roman.

Beispiel:

“Ich hätte Mutter am liebsten erwürgt, aber dazu hätte ich sie anfassen müssen”. (Loretta Hudson)  – makaber oder?

Ich hoffe mein Sohn würgt  nicht, wenn er das  Mittagessen serviert bekommt. Es gibt Grünkohl mit Knacker.

Allen Bloglesern einen heimeligen ersten Advent

 

….und malt die Blätter an, ein lustiger Waldarbeiter, ein froher Malersmann…so geht die Strophe eines Liedes. Bin im Rückstand, meine Freunde warten auf eine Nachricht, mein Blog auf einen Post,  der Haushalt braucht eine Putzrunde …es bleibt wenig Zeit. Stolz bin ich, weil meine letzte Schreibaufgabe  die  Note “professionell” bekam. Viele Stunden meiner Zeit arbeitete ich daran und das ist nicht immer leicht, wenn ich ausgepumpt von Arbeit komme. Gestern war  auch für mich Feiertag. Ich spazierte  entlang der Stände auf unserem Stadtfest, gönnte mir eine Himbeerbowle und ein Knobibrot. Die Sonnenstunden nutzte ich für’s Zeichnen, denn das geht ohne Tageslicht eher schlecht.  Ich übe weiter und mein bestes Bild kommt hier. Ich wünsche meinen Bloglesern schöne Herbsttage.

Herbstaqua

rosenich hatte mir viel vorgenommen für den heutigen Sonnabend. Die Sonne lockte mich aus dem Haus und so schlenderte ich durch Potdams Straßen. Als ich an unserer alten Wohnung vorbei kam, sah ich das offene Fenster rief einfach an…”der Baum vor deinem Fenster ist aber auch schon wieder gewachsen”, begrüßte ich die Stimme am anderen Ende.  Später vereinbarten mein EX und ich ein Treff zum Mittag.

Bis dahin lief ich die Stände am Markt ab. Frisches Obst und Blumen wanderten in  meine Taschen. Dann endlich stand ich im Landen für Künstlerbedarf  und fand hier meinen ultimativen Marderhaarpinsel. Ich konnte es  kaum erwarten ihn in meinen Farbnapf zu tauchen solange es draußen sonnig und hell. So vergingen die Stunden und es sind wieder etliche  Aquarelle entstanden.  Morgen habe ich Dienst und mein Wochenende ist schon wieder vorbei.

luftigHabe die Einladung heute baden zu gehen  abgelehnt. Bei vierzig Grad mit dem Rad oder Auto an eine überfüllte Badestelle zu fahren hat so garkeinen Reiz.  Ich kann einfach nicht wie in jungen Jahren in der Sonne braten.

Also sitze ich bei herabgelassenen Jalousien am Schreibtisch und tippe hier rum.  Auf mich wartet lediglich ein Berg Bügelwäsche. Im Augenblick habe ich Lust auf ein paar Layoutarbeiten und möchte an meinen Texten schreiben…dann warten  eine handvoll ungelesene Bücher, die ich kürzlich kaufte. Also Langeweile kommt auch an diesem heißen Sonntag nicht auf.

Gestern startete ich einigermaßen früh das Auto und brauste nach Potsdam in’s Einkaufscenter.  Die Klimaanlage funktionierte dort einwandfrei und ich habe lange die Angebote des Sommerschluß-Verkauf durchstöbert. Was suchte ich? Was Luftiges, ein Sommerkleidchen oder ein heißes Höschen… eine leichte Stoffhose. Ich fand nichts und schaffte es ohne Einkaufstüte in mein heißes Auto zu steigen und heim zu fahren.

Kalte Melone und eine Weinschorle zum Abend.

einkaufMeine Vorräte waren aufgebraucht und so schulterte ich den Rucksack für meinen Einkauf. Sonne und angenehme 23 ° Grad, brachten mich auf die Idee den Weg um eine Spazierrunde zu erweitern. So ganz ohne Bewegung kann so ein Tag schließlich nicht zu ende gehen. Dann wurde es Zeit meinen Einkaufskorb mit dem Nötigen zu füllen. An der Kasse spürte ich das mein Akku leer war. Bis nach Hause ist es ja nicht weit …doch meine Gedanken kreisten um Melonen, frisches Brot fettigen Käse … und dem Wunsch mich einfach auf  die Wiese fallen zu lassen. Das Zuckertief hatte mich im Griff und da ich am Ärztehaus vorbei musste, ließ ich mich im Foyer auf eine Couch sinken. Ich rieß den Rucksack auf und stopfte eine Hand voll Himbeeren in mich hinein. Werde ich alt, dass mein Körper die paar Meter bis nach Hause einfach nicht mehr schaffte? Nach zehn Minuten fand ich Kraft für das letzte Stück Heimweg…hier gab es ein üppiges Abendessen.

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