…und ihre Aquarellmalerei

ärger

einbruchheute bekam ich eine Nachricht von Christian, der mich darauf hinwies, das meine SusiSorglos Artikel, inklusive Bildern gestohlen werden. Die Webseite heißt goblogle(punkt)com und hat dieverse Subdomain zu allen möglichen Themen. Wie.z.B.
funny4:

funny4.goblogle.com – mindestens seit einem viertel Jahr wird jeder Artikel gestohlen und mit Werbung auf diesen Seiten gezeigt. Da sind nicht nur meine Artikel sondern die von vielen anderen Bloggern.

Hier der Artikel und die genaue Beschreibung von Christian,  der hier den Hoster ausfindig macht und die Geschädigten sammelt.

Artikeldiebstahl von Chris  

und weitere Informationen und Hilfen auf der Webseite   Contentklau

womit man sich als einfacher Blogger auch ständig rumschlagen muss, Spamern – Hackern und jetzt Diebstahl.

Vielleicht werde ich ja bald reich 😉 bei so viel Urheberrechtsverletzungen und Klagen die man anstreben kann.

Bin ja gespannt ob dieser Artikel dort auch erscheint wenn das automatisch läuft.

 

Eine Rechnung ist neutral und es ist meine Sache sie zu werten. Bin heute Morgen guter Dinge zum TÜV. Ja, es sind schon wieder zwei Jahre vergangen seit ich meinen Mitsubishi kaufte. Klar, der Auspuff klingt tief und sportlich und der Warnblinker geht garnicht,  dass die Scheinwerfer so trübe ausssehen, war schon immer so….und mhhhh hoffentlich nicht mehr.

blau-auto„Das ist aber Pech, dass sie ausgerechnet an den super genauen jungen Prüfer geraten“, sagt mein Autohändler von einst. Wenigstens sieht er meinen Schrotthaufen jetzt mal von unten.“Autos stehen sich schon mal kaputt“, meint er…meiner ist nur 6 Tkm in zwei Jahren gefahren…“und die Japaner rosten schnell“. Lange Rede kurze Rechnung pie mal Daumen vom Chef… „ca. 700 Euro“ …mit einer unbekannten Größe, dem Warnblinker Ersatzteil. Damit hätte ich nun garnicht gerechnet. Wenn ich weiter Auto fahren will, heißt es zahlen oder abmelden.

Auf dem Autohof steht immer noch mein blauer Nissan Micra….und das schon länger als ein Jahr. Im Tausch gegen den Mitsubishi- (Sonderangebot nur für mich) –  zwei neun… all inklusiv diesmal. Gefällt mir alles nicht. Es kommt der Winter und ich könnte mich wieder auf Bus und Bahn verlassen, den TÜV vergessen… noch einen Monat fahren… Schrotthaufen für 200 Euro abgeben und gut ist. Dann steht aber mein bezahlter Parkplatz leer…das geht auch nicht…und ich habe mich mühsam an’s wieder fahren gewöhnt. Kommt Zeit kommt Rat…Morgen fahre ich den Micra Probe…und habe schon mal rungehört was andere für den Colt  geben…so gut wie nix.

ein Picknick auf dem ehemaligen Tempelhofer Flugplatz, eine Landwirtschaftsausstellung in Paaren, ich habe jede Menge Optionen für diesen Herrentag.  Es ist Vormittag und ein Regenguß jagt den nächsten, das wird auch so bleiben, sagt der Wetterbericht. Noch ist nichts entschieden.

hacker

Gestern entdeckte ich durch Zufall das Kuckucksei auf unserer Webseite. Zwei unbekannte Benutzer hatten sich als Administrator angemeldet. Wie das? …sofort löschen…und mir schwant, das wird nichts nützen. Hilfe für Hackerangriffe fand ich bei joomla.   Garnicht lange fackeln alle Daten sind nun gelöscht. Also sitze ich hier und bringe die Webseite  wieder zum laufen.  Der Tag ist noch lang und ich habe immer die Wahl.  Unausgeschlafen und unsortiert beginnt dieser Herrentag, denn ich fand heute Nacht nicht ins Bett…meine Müdigkeit will vertrieben werden. Ich koche mir noch einen starken Kaffee und dann geht es an die Arbeit.

Mein innerer Antreiber hat eine lange Liste parat, die ich abarbeiten soll. Irgendwas bockt und sabotiert mich. Meine letzte Woche  war lang und anstrengend… sechs Arbeitstage.  Ich höre nicht richtig, ich sehe nicht richtig, mein Haut schlägt Falten, das Bäuchlein ist gewachsen…unliebsame Arbeitsaufträge…so entsteht eine Meckerliste der Unzufriedenheiten.

stiefmutterDieses Auf und Ab ist normal und ich lese es auf vielen Blogs. Mein Abnehmprogramm schlägt Haken. Die erste Woche lief alles wunderbar, Soll und Ist- Statistik erfreulich. Die Waage belohnte mich prompt. Sie ist auch nachsichtig wenn ich euphorisch und tagelang sündige, doch ich ahne es nicht nur, ich weiß es…dann kommt die Quittung für das Pommes-Abendessen, Eis und Schokolade…Sofort ist jeder Elan dahin und das Ernährungstagbuch bleibt leer…Auf Negativbilanzen hab ich keine Lust, die blende ich lieber aus.

Trotzdem habe ich heute mein Lieblingsfrühstück genossen und meine Waschmaschine hat aufgehört zu grummeln, Zeit sich um den Haushalt zu kümmern. Noch ist kein Fenster geputzt und draußen lacht die Sonne auf wolkenlosem Himmel…es ist alles nur gefühlt und zieht vorüber wie eine Wolkenfront. Weiter geht’s stellen wir uns also auch den negativ-Gefühlen.

ist das Brot aber heute knusprig, dachte ich, als es unter meinen Zähnen knirschte. Hätte ich vorher nicht den Riss in meinem Zahn begutachtet, wäre ich nie auf die Idee gekommen. So spukte ich den Bissen aus und fand nur noch die Hälfte meiner Keramikkrone. Der Restabend war nur durch viel Ablenkung zu ertragen, auf bohrende Fragen meines Liebsten…was denn nun wird, schwoll mir der Kamm…wollte ich garnicht erst antworten…später.

Später, das war dann heute morgen, als ich eine Sondersitzung bei meiner Zahnärztin hatte. Menschlich logisch, dass ich eine neue Krone brauche und nicht’s dafür bezahlen brauche, die Garantie war noch nicht abgelaufen. Aber wer weiß, vielleicht bekam ich ja doch „April April“ zu hören. Nein alles wird gut, das Provisorium sitzt und alles wird neu gemacht.

Mein Surflimit ist ausgeschöpft und so werde ich in nächsten Tagen wenig online sein, aber es soll ja wärmer werden und der Februar ist auch bald.

Habe Lust auf ein neues Susisorglos Web-Kleid …

 

Seit Tagen rollt eine Spam-Welle nach der anderen  über meinen Blog…und täglich werden es mehr Müll-Kommentare.

kurzfristig habe ich deshalb meine Kommentarfunktion abgeschaltet…bis ich Zeit für  eine Lösung gefunden habe….bis später 😉

Blöder Dienstag, begann schon mal damit, dass ich den Schirm rausfummeln musste, als ich zur Tür hinaus bin. der Arbeitgeber hat meine Brillenrechnung abgelehnt….warum? Weil mein Name falsch geschrieben ist. Kunde um Kunde will heute bedient werden und vor Feierabend noch eine Beschwerde über mich. Habe was falsch gemacht…oh Ärger lasse nach. Bloß raus hier und erstmal Luft schnappen und das Loch im Magen füllen. Die Chinapfanne ein Fehlgriff, mag die süße  Erdnuss-Curry-soße nicht. Lange Schlange bei Kaufland, die Kassiererin meckert „da hat wieder einer seinen Müll auf meinen Zigarettenkäfig abgeworfen“. Auch sie ist im Stress und der Übeltäter war ich… schweigend werfe schnell die paar Einkäufe in den Beutel und nix wie raus da. Mein Wohnungschloss klemmt, warte schon auf den Tag wo ich nicht mehr zur  Tür raus komme, weil ich eingesperrt bin 😉

Nun wollen wir mal nicht den Teufel an die Wand malen, hatte ja auch gute Minuten, meine Waage war nett, und bekam unverhofft eine Massage während der Arbeitszeit, eine Marzipanstange genascht und ein kleines Bier. Und 143 Gratisaktien vom Arbeitgeber,…. weil wir nun den Börsengang geschafft haben.

Es war kurz vor zehn, als ich vor meinem Optiker darauf wartete, dass die Tür sich öffnet. Meine neue Brille funktioniert nicht. Ich habe sie wieder und wieder probiert und kann damit nicht  scharf sehen. Die Alte ist besser. Das geht nicht, also ist das gute Stück nun reklamiert. Meine Augen sind noch mal neu vermessen, meine Wünsche noch mal besprochen, meine Alte noch mal verglichen und ich hoffe ich kriege nun das Rechte. Ich habe gelernt,  Gleitsichtbrillen  sind eben doch etwas anders als eine Arbeitsplatzbrille. Habe ich zu viel Geld bezahlt? Wieder diese Frage.
So ging mein Montag Vormittag ins Land …ehe ich zur Arbeit bin.

schnittich muss noch, …mich auf die Couch legen und meine Meditations-CD hören. Das mache ich seit zehn Tagen, ein Baustein gegen meine Autobahnphobie…psst …nicht drüber reden…hilft aber auch gegen Ärger im Allgemeinen und im Besonderen.

Vor drei Tagen hielt ich es nicht mehr aus. Ja, es kündigte sich an, drückte von innen und dominierte mein Denken. Um meinetwillen nahm ich mit klopfendem Herzen den Telefonhörer und rief Mutter an. Ich kroch quasi zu Kreuze und sie hatte einen frischen Plauderton in der Stimme. Meine Schweigesekunden zeigte ihr ganz schnell, … plaudern ist nich, ich wollte Klärung. Also, warum hast du….u.s.w. …kannst mich ja für altmodisch halten, aber Herkules  ist ein verheirateter Mann und deshalb will ich ihn nicht auf meinem Geburtstag haben.  Warum sagt mir mein Bauchgefühl das ist nicht der wirkliche Grund.  Ängstliche schwarze Gedanken haben viel Spielraum im Leben meiner Mutter, die sich nur zwischen toten Büchern und Computerspielen bewegt, das Leben kennt sie seit Jahren nur aus seichten Fernsehsoaps. Ich verstehe sie nicht mehr, zwischen uns liegen Welten. Ich bin enttäuscht, dass meine Mutter nicht die weise Dame ist, mit ein wenig Courage und einen winzigen Heiligenschimmer. Nur eine kleinkarierte einsame Frau, die gerne tratscht und noch ein paar unaufgearbeitete Zwistigkeiten im Keller züchtet.

Apropos wütend, hatte ich heute einen hysterischen Kunden der sich nun gar nicht mehr einkriegen konnte. Manchmal, wenn auch sehr selten, geht es nur um’s Wut ablassen. Jeder Versuch konstruktiv zu sein, wird durch eine neue Schimpftirade beantwortet. Nachdem ich es aufgegeben hatte, legte ich den Hörer zur Seite, der Mann wurde zum kleinen Mann in einer Hörermuschel wild auf und ab hüpfend ließ ich ihn zappeln und legte dann auf. So brandet Ärger weiter, wie eine Welle. Ich brauchte relativ viel  Zeit bis mein Kopf wieder klar und der Puls auf normal.

Die Geschichte mit dem Hammer

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommen ihm Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vieleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“

Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick

bei diesem Buch denke ich an meine Mutter

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