…und ihre Aquarellmalerei

Einkauf

käsekommste du mit ….fragte mein Sohn und ich ließ mich nicht lange bitten. Unterwegs, auf der einstündigen Autofahrt, über die polnische  Grenze bei Frankfurt Oder, erfuhr ich Details.  Der Markt ist riesig. Vor sechs Jahren brannte er ab und wurde als provisorische  Zeltstadt betrieben. Vor zwei Jahren entstand er neu und ist nun modern und überdacht.  Lohnt sich das? Immerhin sind die Kosten für die Anreise einzuplanen. Zigaretten für die Hälfte, Klamotten, Lebensmittel und Spezialware zu günstigen Preisen und wer hier gleich mal tankt, hat auch gespart. Vor Weihnachten war es voll und die Deutschen auf Schnäppchenjagd. Mir ging es eher um den kleinen Ausflug am vierten Advent. Es kam die Sonne raus und wir hatten einen angenehmen Tag in Slubice. Mein Mitbringsel, ein Stück Salami, Käse und ein Gürtel. Leider habe ich keine Fotos geschossen.

rosenich hatte mir viel vorgenommen für den heutigen Sonnabend. Die Sonne lockte mich aus dem Haus und so schlenderte ich durch Potdams Straßen. Als ich an unserer alten Wohnung vorbei kam, sah ich das offene Fenster rief einfach an…”der Baum vor deinem Fenster ist aber auch schon wieder gewachsen”, begrüßte ich die Stimme am anderen Ende.  Später vereinbarten mein EX und ich ein Treff zum Mittag.

Bis dahin lief ich die Stände am Markt ab. Frisches Obst und Blumen wanderten in  meine Taschen. Dann endlich stand ich im Landen für Künstlerbedarf  und fand hier meinen ultimativen Marderhaarpinsel. Ich konnte es  kaum erwarten ihn in meinen Farbnapf zu tauchen solange es draußen sonnig und hell. So vergingen die Stunden und es sind wieder etliche  Aquarelle entstanden.  Morgen habe ich Dienst und mein Wochenende ist schon wieder vorbei.

wenn die Fliegen lästig werden und beißen…dann liegt was in der Luft. Eine Unwetterfront zog gestern über Deutschland und es ist noch nicht vorbei. Eigentlich war heute der Termin für unsere große Betriebsversammlung. Kurzfristig wurde die abgesagt, weil die Telefonleitungen wegen Hagelschäden heiß liefen. In Mitteldeutschland war es nicht ganz so schlimm. Ich band meine Gardine fest, damit sie nicht wegflattert oder zerreißt. Die mächtige alte Pappel vor meinem Fenster rauschte beängstigend. Der Gedanke sie könnte krachend auf mein Haus stürzen begleitete mich in den Schlaf. Müde war ich… sehr müde und so driftete ich in meine Träume trotz Blitz und Donner.

drückend

Heute erledigte ich meine Einkäufe zu Fuß und es landete Gemüse im Korb. Appetit auf einen Eintopf. Mein Auto ist in der Werkstatt, ich hinterließ keine Telefonnummer – morgen soll es fertig sein – und keine weiteren Hiobsbotschaften – bitte.

 

Stunde um Stunde klicke ich mich durch den Otto-Katalog…online…natürlich. Das frißt etliche  Megabytes von meinem Surflimit. Als mein Warenkorb gefühlt megavoll ist, beschließe ich zu kaufen. Es wird nochmals geschaut, abgewogen, und überlegt, noch schnell  bei der Konkurrenz klicken,…es könnte sich schließlich immer noch was Besseres finden.

Und dann passiert folgendes, …ich kaufe,… aber nicht bei Otto, sondern mein Seminar im ZEGG. “Nur noch wenige freie Plätze” steht auf der Anmeldeseite.  Vor Wochen habe ich für dieses Seminar Urlaub geplant, aber immer wieder gezögert zu buchen. Der virtuelle Einkaufskorb bei Otto brachte die Entscheidung und den Druck endlich zu handeln.  Statt neue Klamotten, jetzt  vier Tage Meditation, Atemübungen, eine Auszeit und Erlebnisse in der Gruppe. Hoffe diese Erfahrung gibt mir mehr als jeder Fummel aus dem Katalog. ;-)

Kürzlich las ich einen Artikel,  wie die Fülle an Möglichkeiten eine Angst erzeugt flasch zu wählen.  Ich bin entscheidungsfreudig, aber die große Auswahl bringt mich zuweilen in Bedrängnis. Begrenzte Mitteln zwingen zu einer Wahl und das ist auch gut so.

…und jetzt freue ich plötzlich richtig  auf mein Seminar…hat susi sorglos nur so bei Otto gebummelt, als Zeitvertreib, während im Hinterkopf die Entscheidung gefallen ist.

ich hatte ja erzählt, dass unser Chef für alle Kollegen zum Jahresende das  IPad 4 spendiert  hat. Was für ein tolles Geschenk, aber was soll ich damit anfangen?  Wie ein Kind, dass sein Spielzeug  begeistert ausprobiert, um es dann in die Ecke zu legen, mit der Frage; 

Brauchst du das überhaupt, und was mache ich damit?  Mein Sohn wollte das Luxus Ipad auch nicht.  Ja, wenn das Ipad mit meinem Samsung Handy und Android kompatibel wäre, dann hätte ich es bestimmt behalten. Kurz entschlossen verkaufte ich es. Vorschläge was ich mit dem plötzlichen Gewinn mache, gab es genug…sparen, …kannste für eine große Reise weglegen, meinte Herkules…ja hätte ich können. Aber dann stand ich sehr lange im Mediamarkt vor diesem Samsung Tablet Note und als zwei Verkäufer ihre Arbeit erledigten…da habe es gekauft.

Mit dem Tablet stellte sich  die Herausforderung…wie online gehen? Ich nutze seit September einen Surfstick im D1 Netz. Anfangs war ich skeptisch, aber der läuft wie doll und verrückt und hat sich klasse bewehrt. Nachteil, habe nur eine Surfflat bis  3 Gb und die war durch das neue Tablet schnell aufgebraucht. Das Tablet ist jetzt mein Onlinehotspot und der D2 Stick von Bildmobil nur der Notnagel, wenn mein Limit ausgeschöfpt ist.  Im direkten Vergleich ist mein D1 Surfpaket unschlag und das D2 Netz  mit Bilbmobile wirklich nur die Notlösung. Ist sehr viel langsamer und oft geht auch garnichts mehr.

ich bin heute ohne Frühstück aus dem Haus um meine Eikäufe vor dem großen Gedränge wegzuschleppen.  Mit meinem vollen Rucksack stiefelte ich zufrieden heim…leichter Schneegriesel fiel vom Himmel. Inzwischen herrscht ordentliches Schneetreiben und die Welt ist wieder weiß. Sitze am Rechner und warte auf meinen Sohn, der sich auf ein Mittag freut. Ich habe also gekocht und auch den Meisen ein Festmahl auf das Fensterbrett gestreut. Sie haben sich an meine Fütterungen gewöhnt und kommen regelmäßig. Morgen starte ich das Auto und werde meine Reise in Richtung Halle antreten, hoffentlich ohne Glatteis

 

Blöder Dienstag, begann schon mal damit, dass ich den Schirm rausfummeln musste, als ich zur Tür hinaus bin. der Arbeitgeber hat meine Brillenrechnung abgelehnt….warum? Weil mein Name falsch geschrieben ist. Kunde um Kunde will heute bedient werden und vor Feierabend noch eine Beschwerde über mich. Habe was falsch gemacht…oh Ärger lasse nach. Bloß raus hier und erstmal Luft schnappen und das Loch im Magen füllen. Die Chinapfanne ein Fehlgriff, mag die süße  Erdnuss-Curry-soße nicht. Lange Schlange bei Kaufland, die Kassiererin meckert “da hat wieder einer seinen Müll auf meinen Zigarettenkäfig abgeworfen”. Auch sie ist im Stress und der Übeltäter war ich… schweigend werfe schnell die paar Einkäufe in den Beutel und nix wie raus da. Mein Wohnungschloss klemmt, warte schon auf den Tag wo ich nicht mehr zur  Tür raus komme, weil ich eingesperrt bin ;-)

Nun wollen wir mal nicht den Teufel an die Wand malen, hatte ja auch gute Minuten, meine Waage war nett, und bekam unverhofft eine Massage während der Arbeitszeit, eine Marzipanstange genascht und ein kleines Bier. Und 143 Gratisaktien vom Arbeitgeber,…. weil wir nun den Börsengang geschafft haben.

Es war kurz vor zehn, als ich vor meinem Optiker darauf wartete, dass die Tür sich öffnet. Meine neue Brille funktioniert nicht. Ich habe sie wieder und wieder probiert und kann damit nicht  scharf sehen. Die Alte ist besser. Das geht nicht, also ist das gute Stück nun reklamiert. Meine Augen sind noch mal neu vermessen, meine Wünsche noch mal besprochen, meine Alte noch mal verglichen und ich hoffe ich kriege nun das Rechte. Ich habe gelernt,  Gleitsichtbrillen  sind eben doch etwas anders als eine Arbeitsplatzbrille. Habe ich zu viel Geld bezahlt? Wieder diese Frage.
So ging mein Montag Vormittag ins Land …ehe ich zur Arbeit bin.

Als ich den Optiker mit einem Auftrag  verlasse, bleibt dieses Grummeln im Bauch. Habe ich die richtige Entscheidung getroffen? Oder hätte ich sparen können wenn ich meine Brille bei Apollo bestellt hätte. Solche Gedanke gehen mir durch den Sinn, als ich meine Hünchenpfanne  esse und dem Treiben im Einkaufscenter zusehe. Das Angebot zwei Brillen für 199 Euro ist verlockend, doch ich brauche nur diese Eine, dafür aber eine Gute. Die Beraterin nahm sich Zeit und erklärte es. Ohne meine Brillen läuft garnichts mehr und so schlug ich das Schnäppchen aus, wählte eine leichte Fassung nach meinem Geschmack und bekomme nur die Premiumvariante. Wenn es um meine Augen geht, dann sollte ich nicht geizen ;-) der Betrieb zahlt 100 Euro dazu…tröste ich mich, schließlich liegt es mit  an der Bildschirmarbeit, dass sich mein Sehvermögen verschlechtert.

Ich sag’s gleich, ich habe ihn einfach nicht… den grünen Daumen. Und weil der geplante Badetag heute  ins Wasser fällt,  … die  Gelegenheit sich  um leidende   Zimmerpflanzen zu kümmern. Viel war nicht mehr zu retten und so startete ich  das Auto fuhr  zu Pflanzen-Kölle...wow was für ein toller Laden und gleich um die Ecke. Ich war hier noch nie und gebe zu, mir sind die Augen übergelaufen….musste mich bremsen, nicht mit einer Wagenladung voll Deko- und Blumenzeugs heimzukommen.  Angesteckt von Mutters Erfolgen mit ihrer Orchideenzucht probiere ich es einfach mal damit. Sehen toll aus die blühenden Töpfe, nur in Sachen Pflege muss ich noch was lernen.

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