…und ihre Aquarellmalerei

Erlebnis

holzeuleals mein Handy  klingelte schlürfte ich gerade meinen Morgenkaffee und ließ mir das Käsebrötchen schmecken. Kannst du in einer halben Stunde da sein, fragte mein Schatz. Wir hatten ausgemacht in Berlin Grünau eine Walking Tour zu starten.  So früh schon?… wollten wir nicht erst um elf? Also ließ ich alles fallen lassen und Start. Es wurde ein langer Wanderweg – immer entlang der Dahme von Grünau nach Schmöckwitz, das waren mal locker so acht Kilometer. Meine Füße waren gegen Blasen prepariert und es half tatsächlich. In Schmöckwitz schmeckten die  heißen Himbeeren köstlich zu Vanilleeis. Nach der Tour hatte wir die verdient.

Mein Heimweg war umständlich, denn die S-Bahn hatte ihr Schienenersatz-Verkehrs-Wochenende. So geht dieser sonnige Tag zu ende. Müde und zufrieden kann ich mich auf meine Couch fallen lassen. Der Frühjahrsputz kann warten.

Ich wollte gerade die Sonnenstrahlen nutzen und einen Spaziergang machen,  als der Anruf kam

….komme doch mit zum GrBerlinerseeunewaldsee, dann brauche ich nicht alleine die  Runde mit dem Hund drehen und wir haben Zeit zu quatschen.

Mein Auto war nett und sprang nach frostigen Tagen sofort an. Von mir bis zum See sind es nur  zehn Kilometer und obwohl ich schon viele Jahre am Berliner Südring wohne war ich noch nie in dieser Ecke von Berlin. Eine gemütliche Runde um den See schafft man in zwei Stunden locker. Ein ganzer Strom von Spaziergängern und Hundeführern, die ihren Lieblingen Auslauf gönnen. Das tat richtig gut – trotz der eisigen Luft.  Danach schmeckte mein Kaffee auf der Wohnzimmercouch noch besser – ein urgemütliches Wochenende. Leider habe ich keine Fotos geschossen und nur das Bild eines  anderen Berliner Gewässers 😉

Heute war ich mit meinem Herkules verabredet. Er hat das Nordic Walking entdeckt und wartete, mit zwei Stöckern darauf, das ich mitmache. Na, das probiere ich doch gerne. Der erste Blick aus dem Fenster war garnicht erfreulich, über Nacht hat es viel Neuschnee gegeben. Zunächst hieß das; mein eingeschneites Auto freischaufeln, die Batterie anklemmen und über nasse Strassen den Weg finden. So halbwegs erinnerte ich mich an die Fahrstrecke durch Berlin, denn Autobahn fahre ich noch nicht.

Unser Nordic Walking hat großen Spaß gemacht, moderate Bewegung und ein Schwatz mit meinem Liebsten. Das machen wir hoffentlich öfter. Gerne hätte ich noch länger meinen Kaffee vor seinem Kamin geschlürft,….aber Unruhe ließ mich aufspringen. Ich wollte nun wirklich nicht seiner Frau in die Arme laufen und da war noch mein Heimweg. Meine Reise durch halb Berlin war übrigends die Gelegenheit das integrierte Navi  meines Smartphons auszuprobieren.  Mhhh, die Stimme sagte mir rechtzeitig wo ich lang muss.  Einige mögen lachen, aber bisher bin ich auf die altmodische Art gereist – mit Landkarte. Und das lief recht gut. Das Navi ist super, eine zusätzliche Sicherheit und es war ein toller Nachmittag.

Ich genieße den freien sonnigen Tag und war in Potsdam.

Das erste Vergnügen: ein Spaziergung durch den neuen Garten in Potsdam

das zweite Vergnügen: zwei Sonnenstunden, Lesestoff und Sudoku

das dritte Vergnügen: ein schnelles Bad im Heiligensee, der extrem klares frisches Wasser hat

das vierte Vergnügen: ein Dönerteller und Bier

das fünfte Vergnüngen: eine Dusche und ein Buch zum Sonnabend 😉

Wer kann bei so einem Frühlingshoch daheim sitzen? Raus raus raus…ich schlendere durch die Einkaufspassage und habe Lust auf Frühlingsfarben und Klamotten. Probiere gerade ein Blüschen an, als mein Schatz das Handy bimmeln lässt. Ist voll ungünstig der Moment. Höre nur atmosphärische Rauschen in meiner Umkleidekabine und seine plötzliche Idee. Er schlägt einen Ausflug zum Flugplatz nach Schönhagen vor. Da hänge ich meine Fummel schnell wieder an den Ständer…die laufen nicht weg. Auch meine freuchten Hände auf der Autofahrt sind völlig egal ;-), es wartet eine Sonnenterasse mit Starts und Landungen kleiner Flugzeuge. Einen Dank an das Wetterhoch „Harry“ das für gute Laune sorgt.

Gerät, um Fisch zu fangen, etwas Brache, ein Dach.

Gehölz, leicht zu erlangen, einen See, nicht zu flach.

Hemden, bequeme Hosen, Messer, Spaten und Beil,Salz, Töpfe, ein Seil.

Ist das zusammengetragen, ehe die Sonne sich senkt,

kann man gerade noch sagen, was man denkt.

(Gedicht von Heinz Kahlau)

Mein letztes Urlaubs – Wochenende und wir hatten beschlossen einen Kurztripp an die  Ostsee zu machen, darauf habe ich mich wirklich gefreut.

„Ich weiß da einen einsamen Strand – Geheimtipp“ sagte Herkules  „da sind nur ein paar Insider und Wildcamper, schlafen wir einfach am Strand oder auf den runtergeklappten Rücksitzen.“

Tolle Idee, bei der Gelegenheit testen wir gleich unsere Ausrüstung die für den Outdoorurlaub.

Am Strand schlafen, daraus wurde dann nichts – Sturm Gewitter und Regen der kein  Ende nahm,…da blieben wir gerne in unseren Schlafsäcken auf der Rückbank des Autos, schlürften Rotwein und knabberten Chips und Schokolade.

die Scheibe im Schiebdach sah ich wie der tosende Wind die Wipfel der Bäume peitschte und das ewige Rauschen verfolgte uns in den Schlaf. Ein Knall und ich saß senkrecht im Auto…irgendwo hatte  der Blitz eingeschlagen – wie aufregend Sturm rüttelte am Auto.

unter der Heckklappte  zündete mein Liebster den Gaskocher, damit wir unseren Morgenkaffee bekamen.

 Das war doch mal ein kleines Abenteuer und so ganz anders wie gebuchte Hotels…machen wir mal wieder …ist beschlossene Sache.

morgen stürze ich mich wieder in den Arbeitsalltag und genieße diesen letzten ruhigen Sonntagabend

herrlich am Morgen die Augen zu öffnen und frei frei frei…und *freu* auf meine Badestelle am Heiligensee – Potsdam. Ich nehme den Fußmarsch von drei Kilometern gerne in Kauf, schieße hier und da ein Foto und es ist angenehm und nicht zu heiß.

Kurz nach Elf erreiche ich meine Liegewiese finde ich ein gutes Plätzchen hinter dem Schilfgürtel. Um diese Stunde ist hier genügend Platz  und ich strecke mich aus. Wenn es voll wird, möchte ich hier verschwinden.

Das Wasser ist sehr klar und etwas kalt, doch nur solange bis ich eintauche und eine Runde schwimme. Mein erster Badeurlaub in diesem Jahr und ich finde den Tag super. Als die Sonne noch höher steigt, quacken die Frösche lauter, um die  kreischenden Kindern zu übertönen, vielleicht kommt es mir auch nur so vor.
Zeit zu gehen?
Durch meine Sonnenbrille sehe ich mich um…heute hier Männerüberschuss und wenig Frauen…

Ein dicker tätovierter alter Herr raucht neben mir eine Zigarette, das stört nicht weiter, aber sein pausenloses Schnaufen schon. Sein Dunstkreis erreicht meine Liegedecke und kreist immerzu durch meinen Kopf. Ich beschließe zu gehen und mir einen Salat mit kalter Limonade zu spendieren.
Mein Bus erreiche ich in letzter Sekunde … heute also Glück ;-))

Ostersonntag und Zeit für ein Lebenszeichen.
Ich war dann mal eben ein paar Tage weg, das Krankenbett  in der MIC Klinik hüten,… und hier ist er….der Übeltäter,
sieht gelb aus wie Bernstein und ist lange nicht so wertvoll …glitzert salzig. Ist ein ziemlich großer Klunker 20×16 mm und nicht rund wie eine Olive, sondern herzförmig. Zum Glück hatte ich nur einen einzigen davon.
„Ist ja nur eine Galle“…sagte der Doktor unter seinem Mundschutz und tätschelte noch schnell meine Wange. In der OP -Schleuse war es kühl und ich begann zu schlottern…auch ein Bisschen aus Angst, denn die LMA Tablette konnte noch garnicht wirken, so schnell wurde mein Bett in den OP Bereich gerollt.
Ein letzter Blick auf die Uhr und an was Schönes denken …hoffentlich wieder aufwachen…

genau eine Stunde später machte ich die Augen auf…und wieder fehlt ein Teil von mir  – rausgerissen. Auf der Bettdecke das Röhrchen mit dem Souvenier.
Ostern daheim, es geht mir den Umständen entsprechend gut. Krankenbesucher und viel Ruhe, Zeit für Lesen und Klimpereien am PC.

schöne Ostern an meine lieben Bloglesern
susi sorglos

wir dachten uns, dieses Wissen sollte Jeder haben, dem daran gelegen ist.
Schließlich schlummert in vielen von  uns der Wunsch, sein Liebesleben aufzufrischen und zu bereichern.

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