…und ihre Aquarellmalerei

Fest

Ich kann unmöglich mit dem Kopf bei Verwandten aufschlagen. Mein Plan, heute also zum Friseur,… und Auto bewegen.   Früh aus den Federn gesprungen, den Frühstückskaffee stehen lassen,… die Autobatterie angeklemmt …brumm brumm der Motor sprang an. Ab nach Potsdam…Schlagloch an Schlagloch, und das nach den paar Tagen Frost.  Parklücke gefunden und die Hoffnung im Herzen, dass die Politessen mein Auto in Ruhe lassen. Beim Friseur  noch zu, aber schon vier wartende junge Männer. Nach einer Stunde bin ich draußen und habe meine Weihnachtsfrisur. Im Sturmschritt zum Auto und kein Knöllchen, dafür Stau auf dem Heimweg. Jetzt schlürfe ich den Morgenkaffee zu Ende und dann geht ab zum Dienst.

Wie wird das Wetter an Weihnachten?

Die Liegewiesen am Heiligensee sind angenehm leer, das Seewasser warm. Hinter meiner Sonnenbrille beobachte ich die Sonn- und  Badegäste.  Jeder liegt  wie er will,… ganz zwanglos und die meisten sind nackt.  Als ich mit meinem Rucksack den Weg am Schloss Cicilienhof vorbei komme sehe ich eine füllige ältere Dame, die  gerade ihr Kleid abwirft.  Nackt steht sie  am Wegrand und kramt in ihren Rucksack, der Ehemann wartet neben ihr auf der Parkbank. Nichts Besonderes, das ganz normale Treiben der Potsdamer Ossi FKK Generation… interessiert  keinen Menschen.  Aber was sagen die asiatischen Touristen aus der Reisegruppe da vorne? Sie laufen mit ihren Werbeprospekten durch den Park, ihre Kameras um den Hals,  vorbei an den Badeplätzen der Einheimischen.

Ich blieb nicht lange am Wasser,  dunkle Wolken zogen auf. Das Eiscafe und die Innenstadt  überfüllt. Eine Musikband mit Akkordeon, trommelt und trompetet nervtötend, das ich zu  Karstadt flüchte. Manchmal gibt es echte Musiker, diese betteln nur und bekommen ihr Geld damit sie schnell verschwinden.

Auf das jährliche Weberfest in Potsdam Babelsberg freue ich mich immer sehr. Ich kann mich zwischen den Ständen mit altem Handwerk nicht satt sehen und habe Mühe die  mittelalterlichen Kleider und das ganze Zeugs einfach hängen zu lassen.

Endlich konnte ich mir eine bemalte Steinkette holen  – eine Art Talismann. Die Letzte ist  habe ich verloren. Ich suchte lange zwischen den Motiven, ehe ich mich wieder für  die  Eule entschied.

Ein Glas Drachenblut, bömischen Knödel mit Sauerkraut,  Gulasch und natürlich Tschechenbier.

Zwischen dem bunten Gewirr von Menschen und Stände,  eine Show  Paradiesvögeln –  Menschen auf Stelzen.

In Potsdam Babelsberg hatte die Weberei  Tradition. Etliche  Strassennamen erinnern an das Handwerk…und dann fällt mir  wieder ein, dass ich Weberin von Beruf bin.  Die niedrigen Häuser sind  herausgeputzt, eine Wohngegend mit unbezahlbaren Mieten –  für  Durchschnittsbürger.

Hasi brennt und irgendwie ist es schön,  einen Kreis zu bilden und kollektiv in die Flammen zu starren. Feuer hat was. Unsere Kollegen-Garten-Grill-Party hat Spaß gemacht.  Heute morgen mag ich nicht  auf meine Waage steigen, Bratwürstchen, Steak und Kräuterbutter wurden sofort gespeichert.

Na ja, gibt es eben nur ein kleines Frühstücksbrot mit Tomate  und Kaffee. Ich habe  Urlaub und noch einiges vorzubereiten, denn Montag geht die  Reise ins  Elbsandsteingebirge. Ich freue mich auf ein paar freie Tage mit meinem Liebsten. Es wird hoffentlich ein wenig anstrengend …das brauche ich 😉

Die Sonne kommt raus und in zwei Stunden nehme ich die Autobahn, durch ganz Berlin, …Freunde besuchen….es wird schon.

Allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit traurig ist beschwerlich, allzeit glücklich ist betrüglich, Eins ums andere ist vergnüglich 😉

ich wünsche allen Bloglesern schöne Osterfeiertage

Das Geheimnis der Zufriedenheit liegt darin,
für das Geschenk Leben dankbar zu sein…
Ernst Ferstl

gefreut:           über einen Abend bei meinem Sohn
gejubelt:         geglückten Umzug meiner Domain
geschmeckt:  Rotkohl mit Hähnchenschenkel
geschlürft:      Biorotwein
geschaut:        Die Entstehung unseres Planeten
gefühlt:            friedlich und ausgeglichen
geschlampt:   nicht abgewaschen
geblutet:          der Schnitt in den Daumen…

ich bin entzückt und begeistert. Die Fotogeschenke für die Kinder sind fertig und ooohhh sogar superschnell geliefert. Was für ein tolle Idee, das mache ich öfter, Fotokalender und Fotobuch bestellt bei Pixum.de. Ein fettes Lob 😉 und voll verdient

Auch vom Chef bekommen wir in diesem Jahr ein Fotobuch

In letzter Minute entschied ich mich die Kündigung zurück zu nehmen. Eigentlich ist mein Telefonanbieter doch gut, aber manchmal hilft eine Kündigung um einen günstigeren Tarif zu erhalten.  Der Vertreter von Kabel-TV…megasauer als ich ihn bat meinen Auftrag zu zerreißen…“das machen die immer so“ sein wütender Kommentar …über meinen Auftragsstorno. So ist das Leben, jeder sieht wo er bleibt.

Morgen noch mal arbeiten und dann freue ich mich auf einen friedlichen Heiligabend  bei Sohn und Schwiegertochter…hoffentlich springt mein Auto an, wenn die Reise losgehen soll.

„Ja, ich bin schon im Anflug“, sagte ich  zu Arno, als er anrief. Die Sonne meinte es wieder gut an diesem vorletzten Oktobertag und ich hatte Spaß beim Autofahren. Vor vier Jahren war ich das letzte mal in Paaren und es hat sich viel verändert, anstehen beim Einparken. Was für Menschenmassen in der Brandenburghalle, dachte ich und Spezialitäten von Fressständen auf dem ganzen Gelände. Arno, hat mich wie immer zu einem Glas Wein überredet…“muß fahren, darf nicht mehr trinken“… und doch war es ein Glas zu viel. Erinnerungen und das eine oder andere bekannte Gesicht. Hier habe ich mal gearbeitet und werde diese Zeit niemals vergessen. Das kleine Fläschchen Eselsfeuer ein Geschenk zum Einstecken.

 

Kurzerhand nahm ich die Autobahn zurück…und dank meinem Glas Wein…von Autobahnphobie keine Spur mehr, wußte ich doch …es geht nur darum den Autopiloten anzustellen und sich zu enspannen 😉

 

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