…und ihre Aquarellmalerei

Glück

obwohl der Tag k2014-01-19 13.16.05aum richtig hell wurde, packte ich die Malsachen raus. Mein neuer Orchideen-Strauss  wurde zur  Vorlage für ein paar Aquarellübungen. Es malt sich wunderbar wenn aus dem Lautsprecher die frechen Lieder von EAV dröhnen. Bei keiner Musik schwinge ich den Pinsel so frei und mutig über das Papier. Das nenne ich  Glück…dabei vergesse ich Hunger, Durst und natürlich die Zeit…erst wenn mir die Augen sagen, dass es schon dunkel wird, packe ich zusammen. Bin zufrieden mit diesem Sonntag.

 

die letzten Tage im Jahr  2013 laden zur Rückschau ein. Und auch ich schaue versonnen aus meinem Fenster in den sonnigen 31. Dezember. Wie sieht meine Bilanz aus?

  • war viel in Bewegung und habe meinen Sport gemacht – dadurch bin ich gesund und fit geblieben
  • erinnere mich an die tollen Urlaube in Italien, Holland und Ostsee
  • liebe immer noch meinen Kapitän – genieße die Zeit mit ihm und die Tatsache das wir uns so gut verstehen
  • entdeckte das Aquarellieren und den Spaß  beim üben
  • habe zehn Schreibaufgaben gelöst und dadurch mein Romankonzept erstellt
  • Freunde und Kollegen sind für mich da, wenn ich sie brauche und umgekehrt, das gibt mir Kraft und Geborgenheit
  • der  Kontakt zu meinem Sohn ist  enger geworden und wir haben ein neues Verständnis für einander gewonnen
  • das  Band zu meiner Mutter ist belastet  –  vielleicht gelingt es im nächsten Jahr entspannte Stunden mit ihr zu verbringen.

Dieses Jahr werVulcanede ich mit Freunden im Club feiern und ich hoffe auf eine lustige Nacht und ein gesundes schönes neues Jahr 2014 – das wünsche ich all meinen Bloglesern

 

 

 

20130908_154614In den letzten Wochen bin ich zur Stubenhockerin mutiert. Der graue nasse Herbst bringt das mit sich, könnte man meinen. Nein ich habe halt zu viel Zeit mit meinem Schreibaufgagen, Farbe und Bleistift verbracht. Selbst mein Fitness schleift und ich meditieren viel zu wenig. Dafür sah ich meinen Liebsten öfter und so ein Tag hat eben  nur vierundzwanzig Stunden. Ich telefoniere wenig und ungern, weil mir beruflich viele Kunden ein Ohr abkauen. Da mag ich daheim  nix mehr hören. So habe ich meine Freunde und Verwandten in den letzten Wochen kaum gesprochen und schon garnicht gesehen. Doch gestern war es Zeit. Mit klopfendem Herzen bin ich mal wieder quer durch Berlin und kam nicht umhin die Avus zu nehmen. Ist keine sehr schnelle Strasse aber ihr erinnert euch…meine Autobahnangst. Stolz wie Bolle, dass ich auch diese Reise gut gemeistert habe. Ein schöner Sonnabend Abend bei Freunden mit allem was dazu gehört –  ein festliches Menü bei Kerzenschein – ein fette Ente mit Rotkohl und Klößen – ein Crappa zur Verdauung, ein gemeinsames Bad im Wirlpool, eine erotische Massage  und ein Glas Wein zu viel. Jetzt ist mein Magen doch etwas desorientiert und muckt auf. Diese verdammten Wehwehchen gehören zum Altwerden dazu.

gut versteckt zwischen Ablagen, Ordnern leuchtet die Versuchung an meinem Arbeitsplatz. Die Goldnuggets aus Lindt Schokolade sind Restbestände meines Kollegen. Als Schnäppchenjäger kaufte er den Riesenbeutel als Ostern längst vorbei war. ostereier„Greift zu“ … und großzügig wird die  Schale vor meinen  Augen abgestellt.  Schokolade soll glücklich machen.

Neuerdings haben unsere Schreibtische wieder mal extrem clean auszusehen, weder Obstteller,  Stullen oder Nippes werden toleriert. Ich habe zugeschlagen und der goldene Hasi ist geköpft und verspeist. Das belastet mein Ernährungstagebuch…;-(.  Ich habe tatsächlich eine tolle App zum Abnehmen gefunden, doch darüber morgen mehr. In dieser Woche bleibt wenig Zeit, wenn man Langsschläferin  mit Spätdienst ist, und am Abend der Liebste auf der Couch wartet.

Wenn ich nach der Arbeit meine Wohnungstür aufschließe überkommt mich Freude. Ich mag mein Zuhause und werde niemals den Tag vergessen, wie ich vor fast fünf Jahren endlich den Wohnungsschlüssel bekam. Schon vorher lief ich dauernd am Haus vorbei um zu schauen ob mein Namensschild angebracht oder Handwerker zu sehen sind.
Ungelogen, ich zählte Stunden und am ende Minuten bis ich den Schlüssel in meiner Hand hielt. Das freudige Herzklopfen war ein Zeichen wie nötig der Ausstieg aus meiner Ehe war.
Dass ich nicht viel mitnehmen konnte und wollte war mir egal, Geld für eine neue Einrichtung  hatte ich  keines. So war mein neues Heim voll von Provisorien. Im Keller fand sich ein mottenzerfressener Schamanenteppich. Gut abgesaugt war er ein Farbtupfer in meiner Stube. Bananenkisten als Schrankersatz und ein altes Regal für meine Bücher, das musste reichen. Mit umgezogen ist auch der Designerglastisch, den mein EX zerschmettert hat. Bis jetzt liegt nur eine Not-Glasplatte drauf.

heim

Doch wenn ich heute in meine Stube komme, registriere ich wie die meisten Notlösungen verschwunden sind. Fünf Jahre hat es gedauert mein Zuhause mit Dingen zu füllen die mir gefallen. Die Gardine im Schlafzimmer wird nicht mehr gewaschen, sondern fliegt nun endlich weg. Unser Kater hat damals seine Krallen in den Stoff geschlagen und einen langen Riss hinterlassen. Vor ein paar Tagen habe ich einen passenden Flurläufer gekauft und besonders in den dunklen Wintermonaten ist meine heimelige Wohnstube tröstlich, wenn es draußen stürmt. Das brauche ich.
Vor einem Monat lud mein Ex mich ein; „komme doch mit rauf“… Neugierig sah ich mich um in den vier Wänden die früher auch meine waren.
Es ist fast alles beim Alten, nur der Schimmel über dem Fenster sagte mir dass hier schlecht gelüftet wird. Ein paar Nippes …warum hatte ich die zurück gelassen? Die Waschmaschine ist zwanzig Jahre alt und läuft immer noch. Auf den Nachhauseweg atmete ich tief durch und freute mich auf mein Zuhause.

Morgen beginnt mein Semiar und ich bin schon sehr gespannt drauf. Heute mein letzter Arbeitstag und es gibt noch so viel zu tun, Sachen packen, Bügeln ;-(

ohne viel Worte hier ein Video vom Seminarleiter

Stunde um Stunde klicke ich mich durch den Otto-Katalog…online…natürlich. Das frißt etliche  Megabytes von meinem Surflimit. Als mein Warenkorb gefühlt megavoll ist, beschließe ich zu kaufen. Es wird nochmals geschaut, abgewogen, und überlegt, noch schnell  bei der Konkurrenz klicken,…es könnte sich schließlich immer noch was Besseres finden.

Und dann passiert folgendes, …ich kaufe,… aber nicht bei Otto, sondern mein Seminar im ZEGG. „Nur noch wenige freie Plätze“ steht auf der Anmeldeseite.  Vor Wochen habe ich für dieses Seminar Urlaub geplant, aber immer wieder gezögert zu buchen. Der virtuelle Einkaufskorb bei Otto brachte die Entscheidung und den Druck endlich zu handeln.  Statt neue Klamotten, jetzt  vier Tage Meditation, Atemübungen, eine Auszeit und Erlebnisse in der Gruppe. Hoffe diese Erfahrung gibt mir mehr als jeder Fummel aus dem Katalog. 😉

Kürzlich las ich einen Artikel,  wie die Fülle an Möglichkeiten eine Angst erzeugt flasch zu wählen.  Ich bin entscheidungsfreudig, aber die große Auswahl bringt mich zuweilen in Bedrängnis. Begrenzte Mitteln zwingen zu einer Wahl und das ist auch gut so.

…und jetzt freue ich plötzlich richtig  auf mein Seminar…hat susi sorglos nur so bei Otto gebummelt, als Zeitvertreib, während im Hinterkopf die Entscheidung gefallen ist.

Ich wünsche allen Bloglesern ein besinnliches Weihnachtsfest, viele schöne Stunden im Kreis der Familie, Geschenke gutes Essen und auf ein glückliches Neues Jahr

Einigen gefiel es garnicht, dass ein Los entschied wer mit wem am Tisch sitzen würde. Ich fand es eher spannend, eine ganz ungewohnte Tafelrunde zu erleben.  Unsere Weihnachtfeiern sind immer wieder anders, von alternativem Baumschlagen in einer Tannenbaumschonung, über eine rustikale Bauernweihnacht, oder mit Glanz und Glitzer im feinen Schloss.

Diesmal feierten wir glanzvoll im „Radisson blue“ in Berlin Mitte, denn es gab einen Meilenstein zu feiern. Die festliche Halle mit dem Aquariumaufzug nicht gerade weihnachtlich, dafür aber das Essen und die Stimmung.

Als der Chef einen Apfel, aus dem Sack des Weihnachtsmann, gereicht bekam, dachte ich mir garnichts dabei. Äpfel gehören schließlich unter den Weihnachtsbaum. Als der Boss kurzerhand abbiss,  fiel bei mir noch nicht der Groschen, obwohl längst ein Raunen durch den Saal ging.

Dann klingelte es auch bei mir…der Firmenweihnachtsmann brachte für jeden Kollegen einen IPad mini. Das freut mich wirklich, denn anstrengende Wochen schreien geradezu nach einem kleinen Weihnachts -Geschenk.

 

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