…und ihre Aquarellmalerei

kreativ

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Mein Bügelbrett steht seit Tagen im Wohnzimmer und wartet auf die Abarbeitung des Wäscheberges…Heute wird das auch wieder nix…Ich habe  statt dessen am Layout-Generator gedreht und auf meine Designkriktiker gehört. Susis Blog – Layout ist jetzt noch schnörkelloser… dieses durchscheinende Pflanzengestrüpp auf den Hintergrund ist rausgerissen,  weil es beim Lesen stört. Bei der Gelegenheit habe ich gleich das Favicon ausgetauscht und konsequent als Profilbild für alle Anwendungen geändert. Ein wenig deprimiert bin ich schon, aber das gibt sich, denke ich mir…habe  den Versuch mich durch ein Pseudonym zu tarnen endlich aufgegeben. Ich bin längst überall sichtbar und zu finden…was soll es …egal…

Auf das jährliche Weberfest in Potsdam Babelsberg freue ich mich immer sehr. Ich kann mich zwischen den Ständen mit altem Handwerk nicht satt sehen und habe Mühe die  mittelalterlichen Kleider und das ganze Zeugs einfach hängen zu lassen.

Endlich konnte ich mir eine bemalte Steinkette holen  – eine Art Talismann. Die Letzte ist  habe ich verloren. Ich suchte lange zwischen den Motiven, ehe ich mich wieder für  die  Eule entschied.

Ein Glas Drachenblut, bömischen Knödel mit Sauerkraut,  Gulasch und natürlich Tschechenbier.

Zwischen dem bunten Gewirr von Menschen und Stände,  eine Show  Paradiesvögeln –  Menschen auf Stelzen.

In Potsdam Babelsberg hatte die Weberei  Tradition. Etliche  Strassennamen erinnern an das Handwerk…und dann fällt mir  wieder ein, dass ich Weberin von Beruf bin.  Die niedrigen Häuser sind  herausgeputzt, eine Wohngegend mit unbezahlbaren Mieten –  für  Durchschnittsbürger.

Nur so, … ein paar Ideen sammeln, einfach umsehen, dachte ich und fuhr  zu Möbel Porta. Seit der Wohnzimmer-Maleraktion ist die Wand über meiner Couch weiß. Das alte Bild gefällt mir nicht mehr, ich  suche ein Neues.

Danach wollte ich ins Eiscafe und musste bei  Biba Mode  vorbei, …  traumhaft tolle blaue Kollektion hat was – dafür auch nicht  billig. Drei Verkäuferinnen stürzten  sich auf  mich und der Berg in der Umkleide wuchs ….und meine schlechte Laune. Ich wollte doch garnichts kaufen, …aber dieses blaue Kleid…du hast  kein Kleid mehr im Schrank…es ist zu teuer…wenn ich ohne Kleid gehe kriege ich ein Depri und wenn nicht, dann ist meine Urlaubskasse halb leer.

Ich habe fast die ganze Kollektion anprobiert und bin dann doch mit meinem Kleid raus…ein Eis essen.

 

 

Dies und Das

Ich schreibe jetzt wieder öfter in mein Morgen-Seiten-Buch, das macht Spaß, und nie gehen mir dabei die Themen aus. Was mir gerade in den Sinn kommt  kritzelt mein Tintenfüller aufs Papier, schwer leserlich, als stenogr aphiert  er Gedankenfetzen. Regelmäßig werden Worte über das Wetter verloren….heute wieder Schnee, so ein Mist, wo doch gestern noch der Himmel blau und ein Hauch von Frühling in mein Fenster wehte. Ich höre das Ticken meiner Küchenuhr, so manch einer hätte sie  zum Fenster rausgeworfen, doch ich mag das Ticken, erinnert an Altes, und beruhigt  wie ein Wiegenlied.
Denke, dir fällt so garnix ein für ein Post, und stöbere in meinen  Lieblingsblogs rum. Warum einfallen lassen ? ist doch nur ein stink normaler Logbucheintrag.
Nichts Besonderes an diesem Sonntag. Ich warte auf meinen Liebsten, und ich bin gebügelt und geduscht, weil ich vom Sport komme 😉
Hatte mir aus dem Berlinale Journal fünf Filme ausgesucht und stelle fest, dass ich garkeine Zeit habe sie anzusehen, schade, so  viele gute Filme, die nicht im üblichen Kinoprogramm zu finden sind.
Ach ja, dann ist da noch diese Idee für eine neue Geschichte, so langsam nimmt sie schreibend Gestalt an .
Sie klopft an, wie ein Baby, das geboren werden will.

Nicht träumen sollt ihr euer Leben, erleben sollt ihr was ihr träumt.

schrieb mein Klassenlehrer in mein Poesiealbum

Ich war verträumt geblieben, das gehörte zu meinen Lieblingsbeschäftigungen und war wohl auch ein Gegenzauber, wenn ich barsch umher geschubst wurde. Langsam spürte ich ungeahnte Kräfte und Zuversicht nicht mehr Spielball meiner Eltern zu sein.
Ich saß jetzt oft in unseren engen Zimmerchen am Schreibtisch, rechts neben mir das Fenster und zeichnete. Ich liebte Schneelandschaften. Immer wieder fragte ich mich, ob der Baum mit den weißen Schneehauben richtig aussah und was noch nicht so war, das es mir gefiel.
Jetzt unterrichte Karin uns in Zeichnen und es machte ihr sichtlich Spaß. Unsere Zeichenlehrerin hatte durchgesetzt, dass die Schule Farben und Paletten bereit stellte für unsere interessanten Zeichenobjekte. Karin erklärte, wie man ein Porträt zeichnete. Sie demonstrierte uns wie Licht und Schatten ein Bild verändern. Ich war eine eifrige Schülerin und bekam viel Lob und mir gefielen ihre schwarzen Haare und ihren braunen Augen. Sie unterrichtete auch Geschichte.
Alle neuen Fächer liebte ich und saugte den neuen Stoff begierig auf. Ich war eine gute Schülerin diszipliniert, geachtet aber auch zurückhaltend.

kreativ und schlampig

Mein freier Tag und es scheint die Sonne, ich sitze am Schreibtisch und kann mich einfach nicht losreißen.
Als mein Handy klingelt, kriege ich einen Schreck…so spät schon? Es ist kurz nach 13 Uhr.
„Was, du bist gleich da?.. bin noch garnicht geduscht, ….habe noch mein Nachtzeug an…“ sage ich zu Herkules, der schon vor meiner Tür steht. Als ich noch zwischen schlechtem Gewissen und Lachkrampf schwanke,  öffne ich ihm die Tür.
„Wie siehst du denn aus…im Flanellanzug ?…fehlt nur noch der Geruch nach Reumapaste und ein loses Gebiß im Wasserglas“
…. ohh wie schön, dass wir über uns Lachen können.
Wenn ich mich  festgebissen habe, lasse ich so schnell nicht los. Eine Woche arbeite ich jetzt an meiner Homepage und immer ist irgendwas nicht so wie es soll. Es macht mir wirklich Spaß…da vergesse ich Zeit und Raum. Auf einmal spüre ich das Loch in meinem Magen…
„Lass uns was essen gehen, lade dich ein…“ sage ich zu Herkules

dem Brokkoli lauschen

Kreativität ist ein tranceartiger Zustand. Wörter steigen empor und bilden einen Satz. Dann erledige ich den niederen Job des Aufschreibens, weil ich die geborene Tippse bin.
Im übrigen bin ich auch die Person, die die Laterne halten darf,  während das abenteuerlustige neugierige Kind in meinem Unterbewusstsein gräbt.
Wonach buddelt es? Nach Material, Einzelheiten, Bildern, frischen Ideen. Die Laternenträgerin weiß die meiste Zeit nicht was das Kind ausgräbt, aber sie erkennt Gold, wenn sie es vor Augen hat. Wer keine Ahnung hat was zu tun ist, lausche seinem Brokkoli. Wenn  ich ein paar Stündchen gearbeitet habe und ihn immer noch nicht höre, dann gehe ich erst mal was essen.

Zitat aus dem Buch: Wort für Wort von Anne Lamott

Tintenspur

Wie von Geisterhand zaubert mein Füller eine schwungvolle Tintenspur, auf die Seite meines Tagebuch’s.
Ich mag das Blau dieser Linien und kann deren Inhalt oft nicht lesen….
Ja, wo habe ich nur wieder meine Brille?

kritzeln und krakeln wir also, na und!…wir müssen Chaos erzeugen um herauszufinden, wer wir sind was wir schreiben müssen.

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Vogel

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