…und ihre Aquarellmalerei

Morgenseiten

Karreeich habe Spätdienst und Montag ist immer der schlimmste Tag. Da türmt sich Arbeit vom Wochenende und jetzt ist Wechselzeit bei Versicherungen. Bis auf ein verschnupftes Näschen bin ich fit und gesund. Apropos…unser Kollegenjogging schleift. Dafür habe ich Blut geleckt. Ich werfe die Bettdecke ab, springe  in meine Turnschuhe und laufe eine Runde ums Karree.  Ich grüße die Renter auf dem Weg zum Einkauf und lasse mir blöde Sprüche nachrufen. Egal, die Morgenluft mag ich und das Gefühl meinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Als Morgenmuffel bin ich vor acht Uhr nicht wirklich zu genießen. Ich werde wohl nie diesen Halbmarathon im Sommer 2014 schaffen, aber der 10 Minutenlauf ist super. Anschließend werfe ich noch schnell meine Fitness CD ein und mache ein paar Bodyshap Übungen.

Raum für Wandel

Es ist lebenswichtig, in den Beziehungen zum anderen viel Raum für Wandel zu lassen. Zu solchen Änderungen kommt es in Übergangsphasen, in denen die Liebe tatsächlich reifen und sich ausweiten kann. Dann ist man in der Lage, den anderen wirklich zu kennen – ihn zu sehen , wie er ist, mit seinen Fehlern und Schwächen, ein menschliches Wesen wie man selbst. Erst in diesem Stadium ist man soweit, das man sich ehrlich für den anderen entscheiden kann – ein wahrer Akt der Liebe.

(Dalei Lama XIV)

befreitverbundenMeine sechs Tage-Arbeits-Woche ist geschafft und sie war angefüllt mit Aktivitäten und guter Laune.  Mein Liebster kam jeden Abend und mir machte es Spaß seine kalten Füsse zu wärmen, einen Auflauf in den Backofen zu schieben und den Fernseher leiser zu stellen, …den Morgenkaffee für zwei zu kochen, um dann in den frühen kalten Arbeitstag zu starten. Ich beobachte mich dabei.

Heute gehört der Abend mir  alleine und ich habe dieses Buch aufgeschlagen, das mit dem Zitat des Dalei Lama beginnt.

Da bin ich ja mal neugierig, was ich zu lesen bekomme.

ist für mich nie ein besonderer Tag gewesen, meinen  Blumenstrauss kaufe ich selbst, ganz einfach weil der alte verblüht ist. Ich war beim Doktor um meine Checkup-Werte zu besprechen. Alles im grünen Bereich nur der Cholesterinspiegel wie immer grenzwertig.  Na also, nur ein wenig auf die Eßgewohnheiten achten, was ich in der Regel sowie so tue.

Kurzerhand bruzelte ich ein schnelles Mittag. Wurstreste  mit frischen Biokartoffeln, Ei und Zwiebel – kurz gebraten – ergibt Bratkartoffel ;-). Schade ich habe kein Foto geschossen und bereits alles verspeist. Mein Morgenkaffee ist kalt geworden, denn wie immer bin ich früh meistens spät dran und gleich geht es zum Dienst. Für mich ist heute schon Freitag, denn morgen habe ich freiiiiiiiiii.

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Immer noch ist meine Waage böse und zeigt zu viel an. Das wird schon, muntere ich mich auf,  und es gibt nur ein kleines Müsli aus: Haferflocken, Nüssen, Melone und Milch. Mein Frühsport ist ein Muß…und er tut gut. Am Morgen sind meine Knochen steif und Büroarbeit bringt regelmäßig Rückenschmerzen. Da hilft Bewegung -  klappt aber nur wenn ich  mittags zu arbeiten beginne. Als  Morgenmuffel hasse ich den Arbeitsbeginn um sieben Uhr,  vor allem wenn es früh kalt und dunkel ist. Freitag ist sowieso der schönste Arbeitstag der Woche ;-)

 

Feng Shui Horoskop vom Tagesschnipsel – Blog

 

An die Horoskope glaube ich nicht wirklich, aber sie machen trotzdem hin und wieder Spaß, wie dieses hier das ich auf demTagesschnipsel Blog fand:

Mein Ergebnis:

Blau – du bist spontan und liebst Küsse und Zuneigung

A-K  du hast eine Menge Liebe und Freundschaft in deinem Leben

Juli-Sept: Du wirst ein großartiges Jahr haben – dein Leben wird sich stark zum Guten verändern

weiß: Du hast einen Freund der komplett an dich glaubt und alles für dich tun würde – aber du realisierst es nicht

viele gute Freunde

Florida: du bist eine entspannte Person

na, wenn das Horoskop die Woche nicht entspannt und sonnig beginnen lässt was dann ;-)

musste erst den Übersetzer bemühen…weit weg?

Na ja, ich übe täglich erstmal die Kurzstrecken.  Es ist Sonntag kurz nach Acht. Andere  Joggen und ich fahre meine Pseudo-Autobahn-Trainigsstrecke. Noch ist es frisch und die Sonne kämpft sich durch die Wolkendecke. Ich bin  ungewaschen und ohne Frühstück ;-)  Es lief schon besser, denke ich schwitzend und ärgere mich, als ich leicht panisch endlich die Ausfahrt sehe … das gibt es nicht…und deshalb will ich eine zweite Runde…die fährt sich entspannter. Werde ich das jemals schaffen? Kürzlich klingelte mein Telefon. Es  war ein Therapeut, dem ich vor zwei Wochen,  wegen meiner Autobahnphobie, den AB  vollquatschte. Jetzt  wollte er mir helfen.

“Nein, es läuft gerade gut und …” na ja, dieser Anruf  warf mich gleich aus der entspannten Fahrspur  und prompt brauchte ich wieder den Seitenstreifen zum Bremsen und Ausweichen.  Nicht so viel drüber reden und nachdenken…lautet ein Prinzip,  um meiner Angst die Energie zu nehmen.

Bloggen verbindet und  ich danke  Annie für den Tipp,  bei C&A  gibt es jetzt  Susi Sorglos T-Shirts. Ahh, da schaue her, das musste ich sehen und  kaufen ;-) Susi Sorglos Foto für Jedermann übrigends in diversen Varianten bei Fotolia erhältlich.

Vor dreizehn Jahren zählte ich die Wintertage, quälte mich täglich 65 km  zur Arbeit und wieder zurück, geplagt von  Autobahnangst, Baustellen, glatten Fahrbahnen und der Sorge meine  Probezeit nicht zu bestehen. Es war der fünfundzwanzigste Februar, als mich ein zarter Sonnenaufgang tröstete. Ich denke jedes Jahr wieder an diesen 25. – er ist ein Synonym dafür,  “es nun  bald geschafft zu haben”…den Winter …. meine Probezeit ….die tägliche   Mühsahl. Auch heute Morgen hatte die Februarsonne  freie Bahn und schickte ihre Strahlen nach Mitteldeutschland. Gut gelaunt voller Tatendrang fuhr  ich mein Auto aus, bummelte durch Geschäfte, bastelte an einer Webseite , schob ganz nebenbei einen Auflauf in den Ofen ;-) Das Leben ist schön.

 

Gestern hieß es wieder auf die Uhr schauen. Ich hatte einen Termim im Dentallabor. Es ging nur um Farbschattierungen meines neuen Zahns…nix Besonderes. Mit meinem Auto in die Berliner Innenstadt zu fahren traute ich mich nicht. In solchen Situationen kann ich mich nicht leiden. Ich schaffte es nur bis  Wannensee und von da mit der S-Bahn.  Haken dran. Jede Menge Email warteten im Postfach, mich interessierte nur eine, die Einladung zum Personalgespräch. Es wird sich zeigen ob ich in Kürze meine Abteilung wechsle, hatte mich vor dem Urlaub auf eine intere Stelle beworben.

Lasse alle negativen Gedanken hinter dir…steht in meinem neuen Lesestoff… ich sehne mich nach Licht Luft und Natur…und schaue mir noch einmal die Bilder meines Schwedenurlaubs an.

Es ist Mittag durch und ich schlage meine Kladde für die  Morgenseiten auf und schaue auf den letzten Eintrag. Er liegt schon wieder zehn Tage zurück. Ich seufze weil mein Füller über das Papier kratzt ohne eine Tintenspur zu hinterlassen. Wie stets wechsel ich Patrone und kleckse rum bis es wieder fließt.

 

Was ist los an diesem Dienstag?

[storniert] meine Bahnfahrt nach Frankfurt, ….hurra wir fahren stattdessen an die Ostseeeeee

[gefragt] wie kriege ich das Favicon in meinem Blog?

[gelesen] “Das Leben das wir haben” – von Lionel Shriver

[gehört] “Pollllllyyyyy setz dich hin und mach pipppppi… machst du jetzt endlich pipiiiii” schnauzt die  dicke Nachbarsfrau mit ihrer Promadenmischung – beide können kaum noch laufen.

[geglättet] meine zerwühlte Bettdecke

[gewählt] zum Mittag Reis mit Hähnchenfleisch und Gemüse

[gerettet] Ein Pfauenauge, das sich letzte Nacht im Wohnzimmer verirrte

[verrührt] Heidelbeeren  mit mildem Landliebejogurtdas Original wohlgemerkt

Gestern zog ich auf meinen neuen Arbeitsplatz. Der Horizont wird versperrt durch einen Betonbau, aber immerhin ein Fensterplatz, der Vorteil, die Ecke ist ruhiger…und es zieht hier weniger ;-)
Kam nach neunzehn Uhr abgelaufen und schmerzverspannt vom Dienst. Ein wandernder Schmerz, der mal im Nacken, mal in der Galle und dann wieder im Kopf sitzt…Was hat er nur… dieser nicht mehr junge Körper?
Also PC und Homepagebau  ließ ich weg, dafür  eine Stunde Tanzmeditation,  den Blick nach innen richten und belastende Gedanken ziehen  lassen, wie Wolken am Himmel.
Unverhofft habe ich jetzt einen Stunde Zeit die ich garnicht fürs Bügeln nutzen mag. Als ich geschniegelt und gebügelt am Frühstücksstisch sitzte, klingelt die Zahnärztin durch, ihr Röntgengerät ist defekt und mein Termin hat sich verschoben.
Der Horizont ist wieder klarer an diesem Morgen. Beginne ich diesen Tag mit neuem Elan und voller Ideen.
Eingestellt von Susi um 01:06 0 Kommentare

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