…und ihre Aquarellmalerei

schreiben

MistelzweigMeine Silvesterparty mit Freunden war richtig schön und ganz nach meinem Geschmack. Bin auf große Festlichkeiten nicht versessen. Gestern wärmte ich mir  meinen Eintopf,  holte den  Aquarellkasten raus und es sind wieder ein paar Bilder entstaden – nix dolles.  Habe noch dienstfrei und nutze die Zeit “zum Seele baumeln lassen”. Stöberte durch die Postdamer Innenstadt und kam mit  zwei Büchern heim. Ich hoffe sie gefallen mir, denn die Klappentexte halten ja meistens nicht was sie versprechen. Morgen wird ein Fitnesstag eingeschoben und dann gilt es endlich den Anfang meines Romans zu vollenden. Habe hier regelmäßig dran gefeilt die Szene verworfen und wieder neu gemacht. Noch ist die Ziellienie nicht in Sicht – nächsten Mittwoch ist Abgabetermin. Das sollte ich schaffen.

…hinterm Horizont geht’s weiter…ein neuer Tag…von Udo Lindenberg.  Sein Lebenswerk lief gestern im Fernsehen. Bin kein Udo-Fan, sehe mir aber gerne  Biographien an, wie die von Marcel Reich-Ranicki. Stunde um Stunde zog sich die Dokumentation hin, ohne die interessanten Tiefen zu beleuchten, dafür um so mehr Höhen. Ärgerte mich die halbe Nacht mit  Lindenberg verschwendet  zu haben. Jetzt dreht sich sein Ohrwurm in meinem Kopf.

horizont

Kunst ist die Entfernung des Unwichtigen

der Spruch stammt von Picasso und gefällt mir schon besser. Ich lese gerade Syd Field über die Grundlagen des Drehbuchschreibens. Ich arbeite an meiner Romanfigur und tue mich schwer mit der Aufgabe.

Viel leichter geht mir im Moment das Zeichnen von der Hand – bin quasi im Aquarellfieber. Meine Zeit ist begrenzt und zwei Stunden frische Luft wichtig, wanderte  um den Teltowkanal ….um jetzt zu schreiben.

 

luftigHabe die Einladung heute baden zu gehen  abgelehnt. Bei vierzig Grad mit dem Rad oder Auto an eine überfüllte Badestelle zu fahren hat so garkeinen Reiz.  Ich kann einfach nicht wie in jungen Jahren in der Sonne braten.

Also sitze ich bei herabgelassenen Jalousien am Schreibtisch und tippe hier rum.  Auf mich wartet lediglich ein Berg Bügelwäsche. Im Augenblick habe ich Lust auf ein paar Layoutarbeiten und möchte an meinen Texten schreiben…dann warten  eine handvoll ungelesene Bücher, die ich kürzlich kaufte. Also Langeweile kommt auch an diesem heißen Sonntag nicht auf.

Gestern startete ich einigermaßen früh das Auto und brauste nach Potsdam in’s Einkaufscenter.  Die Klimaanlage funktionierte dort einwandfrei und ich habe lange die Angebote des Sommerschluß-Verkauf durchstöbert. Was suchte ich? Was Luftiges, ein Sommerkleidchen oder ein heißes Höschen… eine leichte Stoffhose. Ich fand nichts und schaffte es ohne Einkaufstüte in mein heißes Auto zu steigen und heim zu fahren.

Kalte Melone und eine Weinschorle zum Abend.

„Die Erinnerung ist wie eine Katze. Manchmal schnurrt sie und will kuscheln. Dann wieder streunt sie zwischen den Beinen und man stolpert über sie. Und manchmal verkriecht sie sich unter dem Sofa und will nicht hervorkommen, so sehr man sie auch lockt.“

Isabell Allende

Der Dezember ist da. Ich habe den Adventsschmuck vorgekramt und die Stube geschmückt. Der Nebelmonat November ist vorbei.  Gedanken an einen alten Geliebten, der sich mit achtundzwanzig am achtundzwanzigsten November  vor achtundzwanzig Jahren das Leben nahm, ….sind Vergangenheit.

Für KFZ-Versicherungen ist der Stichtag der 30. November, letzter Termin für die Kündigung der Autoversicherung, das verursacht  lange Telefonschlagen die abgearbeitet werden müssen. Da tut schon mal der Rücken weh, die Ohren sausen und die Zunge überschlägt sich vom quasseln.  Das war  gestern ;-)

Gestern war auch der runde Geburtstag meines Geliebten. Bei Kerzenschein, einem Glas Sekt und ein paar Stunden in der guten warmen Stube,  schnurrten und kraulten wir uns wie zwei  alte Tigerkatzen auf der Ofenbank. Mit einem Reißen im Rücken,  lachen wir über die  kleinen Zipperlein des Alterns.

Heute am 01. Dezember, schaue ich aus dem Fenster und der erste Schneegriesel fällt vom Himmel. Die Autoscheiben sind zugefrohren, und das mahnt mich, die Batterie meines Autos abzuklemmen. Ich freue mich auf ein paar Stunden frei und Muße…da komme ich glatt wieder auf’s Schreiben und Bloggen.

Wünsche meinen Lesern einen schönen ersten Advent

Eure Susi

Gewöhnlich schalte ich den PC nach meinem Spätdienst nicht an. Doch da ist diese leichte Übelkeit…sind das die Ausläufer der letzten Magenverstimmung? Oder kommt das Unwohlsein aus dem Hinterkopf?  kopfgesteuert bringt mich  Altes zuweilen an die Kotzgrenze. Unzufriedene  Unruhe, gefolgt von  einem Impuls,  dessen Sinn ich erst im Nachgang begreife. Gedanken sind voller Zweifel drehen sich um, aufgeben, wegwerfen – Sinn und Unsinn meiner Blog- und Schreibprojekte. Die  Sehnsucht nach etwas kreativ Neuem.

Und dann mache ich diesen Blog auf und blättere durch die Seiten…das bin ich…schießt mir durch den Kopf, aber wen interessiert es? Ein paar Leser vielleicht und mich selbst… Sei nicht zu streng, mache eine Pause.  Für diese Zeilen schaltete ich  heute  Abend ausnahmsweise noch mal den Rechner an. Im Hintergrund dröhnen die Hits des letzten Jahres…”das ist alles nur in meinem Kopf”…was brüte ich aus?  Es wird  Zeit für meine Morgenseiten mit Tinte auf sauberem Papier ….mit der Hand schreiben,… das reinigt den Geist von Müll.

Lesetipp für alle die sich mit  biographischem  Schreiben befassen

Die eigene Lebensgeschichte wird heute zum wesentlichen Besitz der von Identitätsverlust bedrohten Idividuen in der Risikogesellschaft. Das Kreative Schreiben hat sich bei der Besitzwahrung von Identität als wichtigste Form des Selbstmanagments erwiesen. Das Erinnern, methodisches Wiederholen und das literarische Durcharbeiten der eigenen Lebensgeschichte steht im Zentrum dieses Lehrbuches des autobiographischen Schreibens.

Es bietet vielfältige Schreibtechniken und Arbeitsmethoden, so dass Sie als Leser gleich aktiv werden können. Beim kreativen Schreiben kann dieses Buch auch bei Schreibstörungen und beim Veröffentlichen ihrer Texte beraten.

Autor: Lutz von Werder….ein gutes Buch das mir immer wieder  hilft…

nun schon die zweite Mahnung…nein es geht nicht um Geld, aber meine Kommentare zu den Werken der “Anderen” wird abgemahnt. Immer diese blöden Admins die garnichts verstehen.

Dem Impuls, mein Profil auf dieser Schreibcommunity zu löschen, wiederstehe ich …bin aber wütend. Ich bin ein Freund von kurzen Kommentaren

Es ist auch gut auf Qualität zu achten, zu viele bla bla bla Hinweise helfen nämlich einem Schreiberling nicht.

Ich lerne aus den Arbeiten und Hinweisen der Schreibenden.

Gestern: baden im Heiligensee und ein Erdbeereis… mein Body nimmt eine gesunde Farbe an und ich denke an Sex.

heute: Restwein benebelt meinen Kopf und freue mich auf Herkules und seine kuschligen starken Arme. Ein Blick in die Runde sagt mir…Susi…du solltest aufräumen…ach was ;-.)))

Zufrieden: arbeite an meinem Roman und toll die Einsicht … dass ganz viel Text schon da ist, nur lose …alles wartet auf Einbindung in den  berühmten roten Faden.

Spaß: am Lesen fremder Geschichten und Biografien…. bin ein Fan von biografischen Texten die ich selber zu Hauf produziere.Stöberte heute meine Tagebücher durch und fand viel Brauchbares.

bestellt: Bücher über Tantra…Sex…Extase und den Spirituellen Geheimnisssen des Lebens

Dies und Das

Ich schreibe jetzt wieder öfter in mein Morgen-Seiten-Buch, das macht Spaß, und nie gehen mir dabei die Themen aus. Was mir gerade in den Sinn kommt  kritzelt mein Tintenfüller aufs Papier, schwer leserlich, als stenogr aphiert  er Gedankenfetzen. Regelmäßig werden Worte über das Wetter verloren….heute wieder Schnee, so ein Mist, wo doch gestern noch der Himmel blau und ein Hauch von Frühling in mein Fenster wehte. Ich höre das Ticken meiner Küchenuhr, so manch einer hätte sie  zum Fenster rausgeworfen, doch ich mag das Ticken, erinnert an Altes, und beruhigt  wie ein Wiegenlied.
Denke, dir fällt so garnix ein für ein Post, und stöbere in meinen  Lieblingsblogs rum. Warum einfallen lassen ? ist doch nur ein stink normaler Logbucheintrag.
Nichts Besonderes an diesem Sonntag. Ich warte auf meinen Liebsten, und ich bin gebügelt und geduscht, weil ich vom Sport komme ;-)
Hatte mir aus dem Berlinale Journal fünf Filme ausgesucht und stelle fest, dass ich garkeine Zeit habe sie anzusehen, schade, so  viele gute Filme, die nicht im üblichen Kinoprogramm zu finden sind.
Ach ja, dann ist da noch diese Idee für eine neue Geschichte, so langsam nimmt sie schreibend Gestalt an .
Sie klopft an, wie ein Baby, das geboren werden will.

Tintenspur

Wie von Geisterhand zaubert mein Füller eine schwungvolle Tintenspur, auf die Seite meines Tagebuch’s.
Ich mag das Blau dieser Linien und kann deren Inhalt oft nicht lesen….
Ja, wo habe ich nur wieder meine Brille?

kritzeln und krakeln wir also, na und!…wir müssen Chaos erzeugen um herauszufinden, wer wir sind was wir schreiben müssen.

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