…und ihre Aquarellmalerei

Story

einbruchheute bekam ich eine Nachricht von Christian, der mich darauf hinwies, das meine SusiSorglos Artikel, inklusive Bildern gestohlen werden. Die Webseite heißt goblogle(punkt)com und hat dieverse Subdomain zu allen möglichen Themen. Wie.z.B.
funny4:

funny4.goblogle.com – mindestens seit einem viertel Jahr wird jeder Artikel gestohlen und mit Werbung auf diesen Seiten gezeigt. Da sind nicht nur meine Artikel sondern die von vielen anderen Bloggern.

Hier der Artikel und die genaue Beschreibung von Christian,  der hier den Hoster ausfindig macht und die Geschädigten sammelt.

Artikeldiebstahl von Chris  

und weitere Informationen und Hilfen auf der Webseite   Contentklau

womit man sich als einfacher Blogger auch ständig rumschlagen muss, Spamern – Hackern und jetzt Diebstahl.

Vielleicht werde ich ja bald reich 😉 bei so viel Urheberrechtsverletzungen und Klagen die man anstreben kann.

Bin ja gespannt ob dieser Artikel dort auch erscheint wenn das automatisch läuft.

 

HesseaquarellVorgestern klingelte es plötzlich an meiner Tür.  Es war der Postbote. In unserem Haus sind die Bewohner freundlich, man kennt sich, und wir nehmen die Pakete des Nachbarn entgegen.  Ich habe nix bestellt sagte ich zum Postboten und er lachte. Ist aber für sie und hielt mir den Stift zum quittieren entgegen. Daheim ließ ich den Karton erstmal auf dem Flur stehen. Ich  tippte auf  ein Webegeschenk –  vielleicht ein Probeabbo mit einem Stapel alter Illustrierter oder so.  Als ich dann endlich die Verpackung aufriß, kam ein Kalender zum Vorschein.  Doch wer hatte ihn bestellt?  Nirgends ein Hinweis, na gut, da hat Jemand vielleicht ein verspätetes Geburtstagsgeschenk verschickt? Ich rätsle immer noch. Du hast einen heimlichen Verehrer, meinte U., den ich zunächst  im Verdacht hatte und schon mal liebe Dankesgrüße an ihn sandte.

Fehlanzeige. Egal,  ich freue mich über den Kalender, das passt doch wieder mal.

Der Bogenschütze.

Es war einmal ein König, der durch eine kleine Stadt zog und überall Anzeichen sah, die darauf deuteten, dass jemand in der Stadt ein Meister in der Kunst des Bogenschießens war. An Bäumen, Hecken, Zäunen und Mauern waren konzentrische Kreise aufgemalt und genau in der Mitte all dieser Kreise war das Loch eines Pfeiles. Der König fragte, wer denn der meisterliche Bogenschütze war. Man zeigte ihm einen zehnjährigen Jungen. „Das ist wirklich unglaublich“, sagte der König. „Wie ist es denn möglich, dass du solch ein fantastischer Bogenschütze bist?“ „Das ist ganz einfach“, lautete die Antwort des Jungen. „Zuerst schieße ich und dann male ich die Kreise.“

Mit der Sporttasche über der Schulter, latsche ich ungekämmt und in Trainingshosen zum Fitnessstudio. Es liegt im selben Gebäude wie mein Arbeitgeber. Ein wenig peinlich ist es schon, wenn ich meine rauchenden Kollegen vor dem Eingang treffe und mein Kollege sagt ; “ habe dich auf  dem Crosstrainer gesehen“.

Ja, durch die großen Scheiben überblicke ich vom Crosstrainer das Treiben rund ums Gebäude. Heute sah ich, Rosetta vorbeikommen. Ihre Trippelschritte führten geradewegs zu ihrem kleinen Corsa, in der Hand eine Zigarette. Hat sie also heute Dienst, denke ich und  erinnere mich wie ich gestern die Schubfächer ihres Rollcontainers durchwühlte. Ja, es ist unverschämt die Schreibtische meiner Kollegen zu durchsuchen…aber der Heißhunger auf Süßes  und die Tatsache, ganz allein im Büro zu sein…macht hemmunglos. Rosetta sitzt gleich hinter mir. Ihren Schreibtisch nahm ich mir als erstes vor. Süßes fand ich bei ihr nicht, aber Stapel teilweise  ungeöffneter klebriger Privatpost der letzten Wochen –  Rechnungen, Mahnungen Kontoausszüge.  In meiner lüsternen Phantasie breitete sich das persönliche Drama meiner Kollegin aus. Habe ich’s doch  gewußt, dachte ich, die steckt in Schwierigkeiten  und nicht nur weil bei ihrem Mann kürzlich Krebs festgestellt wurde. Schuldnerportal, lese ich auf einem Blatt und finde etliche Einkaufsbons von Weihnachten…wir tratschen …über glasige Augen. Ist es Einbildung, oder hat Rosetta ihren Nagellackentferner umgekippt?  „Das stinkt hier so nach Fusel“ rutschte mir eines Tages  raus.
Als ich heute auf meinem Crosstrainer stehe…trifft mein Blick sie unbemerkt. Was sucht sie rauchend in ihrem Auto…in dem Moment sehe ich wie sie die Pulle ansetzt und einen Hieb nimmt.
„Was geht mich fremdes Elend an….“ Den Satz finde ich scheiße…aber Rosettas private Dramen erzeugen eine  gierige Lust nach Tratsch und der Zufriedenheit immer noch die Balance  zwischen Soll und Haben hinzukriegen. In irgend einem Schubfach fand sich dann tatsächlich  ein leckerer Stock – Schokoriese für meinen Heißhunger. Nimm Zwei ;-)).

Mir qualmt der Kopf und ich sehe auf die Uhr. Die Nacht ist  hereingebrochen und ich denke …was für ein  langer Nachmittag.  Sieben Stunde Dauerquatschen, das können nur Frauen, Freundinnen, die sich ewig nicht getroffen haben. Jede Menge kleine und große Dramen wollen erzählt und bestaunt werden.  Ganz nebenbei schwitzen wir in der Sauna und sind wenigsten so rücksichtsvoll zu flüstern…aber den Ruheraum haben wir für uns und so nebenbei löst sich die Zunge bei einem  Bier noch mehr…mein  Magen knurrt und  bekommt  zu später Stunde noch eine Portion fettiger Bratkartoffel mit Sülze, und  muss eine Nachtschicht einlegen. Leichte Kopfschmerzen kündigen sich an und ich falle in einen tiefen Schlaf nach diesem Treffen mit C.

(Foto: kalenderblatt rosina wachtmeister)

„waren sie schon mal bei uns?“…eine Sekunde lang wollte ich alles abstreiten und mit „nein“ antworten, dann sagte ich meinen Namen. Nach einem Jahr traute ich mich  wieder in diesen Salon, vorher spähte ich in den Raum …und suchte ein bestimmtes Gesicht unter den Friseusen. Sie war nicht da.  Der Versuch mein Haar wachsen zu lassen war wieder gescheitert, ich  konnte meine zippligen blonden Fussel nicht mehr leiden, also weg damit. Die Friseuse die mich nun an der Backe hatte starrte eine Weile in den Computer…das registrierte ich mit einem Seitenblick. Ich wollte hier nix Besonderes …einfach einen feschen Kurzhaarschnitt und ein paar bronzefarbene Strähnen, damit das Weiss in meinem Haar nicht Überhand nahm. Doch die rote Lampe war bereits an…das spürte ich am freundlichen Übereifer meiner Friseuse…mein Beschwerde vom letzten Sommer war also gespeichert. Fast tat sie mir leid mit ihrer  Sorge bloß keinen Fehler zu machen. Ja, mein Post „Frisur wie Prinz Eisenherz“ hatte für enormen Wirbel gesorgt, vielleicht sogar der Mitarbeiterin den Job gekostet. Nun, mit meinem Haar ist nicht viel los, da hilft Farbe und Schnitt wenig, aber ich war zufrieden.

Am Freitag kam ich überpünktlich zur Probefahrt meines Japaners. Ich war aufgeregt, bloß keinen Crash bauen, schließlich war ich drei Jahre kein Auto gefahren …bis auf das Desaster vor einem Monat, als Herkules mich eine Runde mit seinem Geländewagen drehen ließ. Ihm waren fast die Augen zugefallen und ich bettelte ans Steuer zu dürfen. Erst war alles schön, doch plötzlich kam der Wagen ins Schleudern. Ich hatte mal eben kurz die Bordsteinkante mitgenommen und dann zackig wieder auf die Straße gelenkt. Nicht viel und ich wäre in den Gegenverkehr gekracht. Das Gute;  ich verlor nicht die Nerven und hielt das Lenkrad ruhig…“Halte sofort  an“, brüllte Herkules….wenigsten war er danach hellwach ;-))

Nun ich habe die Probefahrt bestanden, trotzdem leuchteten mindestens fünf mal die roten Lampen im Cockpit …hatte den Motor abgewürgt und das zweimal auf einer Kreuzung mit langer Rotphase. Die Huperei hinter mir habe ich leichter genommen, als mein netter  Händler, der jede meiner Aktionen überwachte.

Ich habe ihn gekauft den Mitsubishi Colt und bin zufrieden mit dem Geschäft. Bilder gibt es erst nächste Woche 😉 Herkules weiß weder von meinem neuen Auto und ahnt nicht’s von meinem kürzeren Haaren, er wird jeden Moment an meiner Tür klingeln.

ein strahlender Herbsttag, da muß ich einfach raus, bevor Herbstürme und graue Tage die Stimmung drücken.  Bewaffnet mit Fotoapparat und Mp3-Player, Wattejacke und Wanderschuhen…geht’s los, nicht ziellos, versteht sich. Will zum Bankautomaten, auf die Sonnenbank, Bewegung und Fotos schießen.

vorbei an  herbstlichen Schönheiten,…
…sehe ich das Unheil kommen,

gleich kracht es, denke ich, und ziehe schon mal den Kopf ein, denn ich bin auf gleicher Höhe mit den Unfallautos…
Roter Micra gegen silbernen Van – Zusammenstoß
Totalschaden und Schuld hat der Micra, der Van hatte keine Chance.
jetzt ärgere ich mich keine Unfallfotos gemacht zu haben, als Versicherungs-angestellte, und Zeugin vielleicht ein Fehler? Aber pietätlos wenn es um den Schaden der Anderen geht.

Auf dem Rückweg vom Bankautomaten ist die Feuerwehr schon am Ölspur löschen und viel Blaulicht


Ich genieße meinen Herbstspaziergang und die Spiele aus Licht und Farbe

das Weiß meiner Haare, habe ich den Herbstnuancen angepasst und vermisse nun mein weiss-blond…
kommt ja wieder…im Winter 🙂

vorbeugend gehe ich noch schnell auf die Sonnenbank  und
hier treffe ich auf einen Mann …siehe Post >>> unrasiert und sexy

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