…und ihre Aquarellmalerei

Tipp

ein düsteres Wochenende ist vorbei.  Freitagabend sah ich zufällig eine Reportage über  den Techno DJ Paul Kalkbrenner. Es war eine dieser Sendungen wo ich ungewollt hängen blieb. Immerhin erzählte sie vom Erfolg eines Berliner Ossijungen in der Berliner Nachwendezeit.  Diese Reportage war der Grund Sonnabend gut gelaunt im Einfkaufcenter aufzutauchen. Ich wollte vor dem Ansturm der großen Menschenmengen wieder weg sein. Nach Hause kam ich mit dem Film  „Berlin fliehkräfteCalling“ der mir einen  Einblick in die Kultszene aus der Jungenzeit meines Sohnes bot.  Der Film hat einige düstere Seiten, die jedoch garnichts sind, gegen ein Telefonat mit meiner alten Mutter. Ich hielt ihren immer gleichen  Satz:  „ich bin alt und kann das nicht mehr“ für eine Ausrede. Doch die Tatsache, dass sie nicht mal eine Zahlenkombination in ihr Handy tippen kann um es mit Guthaben aufzuladen, macht traurig.  Mit einer Mischung aus Sorge, Wut  und Unglauben muß ich endlich einsehen, das hier nichts mehr gut. Ich vergrub mich einfach in dieses Buch „Fliehkräfte“, dass in der Mitte ziemlich durchhängt,  genau wie der Held und ich an diesem Wochenende.

 

 

schon wieder eine Tauschanfrage.  Das metert und ich kann einen ganzen Stapel Tauschtickets zur Post bringen. Als diese Seite startete, war ich fast von Anfang an dabei. Damals hatte  Tauschticket erst einhundertausend Kunden inzwischen sind es Millionen. Gut, die neusten Hits und Bestseller sind oft vergriffen oder kosten zu viele Tickets, aber insgesamt habe ich durch die Tauschseiten, jede Menge Bücher gelesen, die ich sonst nie in die Hände bekommen hätte.

Heute sind es vor allem Hörbücher, nicht für mich, aber für meinen Liebsten und meinen Sohn. Ich komme an diese Hörbücher einfach nicht ran, da nehme ich doch lieber ein richtiges Buch in die Hand. Der ebook Markt wächst und es wird Zeit sich mit Kindle und Co anzufreunden, erst recht wo ich nun ein Tablet habe.

 

 

Als ich kürzlich mein erstes Smartphone bekam,  wurde es Zeit  mein Telefon- und Surfverhalten zu prüfen. Für welchen Tarif sollte ich mich entscheiden. Bisher nutze ich einen Prepaid-Handy-Tarif  und telefonierte meistens über das Festnetz.  Mit diesem Stand war ich über Jahre zufrieden, doch ärgerte mich seit langen, dass die DSL Anschlüsse  inzwischen auch preisgünstiger zu haben waren.
Was gab es  Neues am Markt?  Immer mehr Menschen tragen ihr Internet in der Hosen- oder Aktentasche.  Ein kleiner Chip, ein Stick oder ein Router, so groß wie eine Streichholzschachtel.  Aber funktioniert  das  auch zuverlässig.  Wo liegen Vor-und Nachteile.
Hilfe und Vergleiche finden sich im Internet, zum Beispiel auf Billig-Tarif.de  Viele Stunden suchte ich im Web nach einer Lösung und habe sie schließlich gefunden. Von  Prepaid zu einem Handyvertrag inkl.  Festnetznummer. Der DSL Anschluss wurde gekündigt und dafür die kabellose Variante mit einem Surfstick gewählt.  Anfängliche  Zweifel,  sind  längst ausgeräumt. Ich bin voll auf zufrieden mit meiner individuellen Lösung und kann Jedem nur raten Tarifvergleiche durchzuführen, die es ja für alle möglichen Branchen und Situationen  gibt.
Ein Tarifvergleich lohnt sich. Da in Kürze die Strompreise weiter steigen,  muss  jeder Verbraucher sehen wo er bleibt. Auch hier  helfen  Vergleichsportale um sich zu orientieren.  Kostet nur  ein paar Stunden Zeit, spart  aber viel  Geld und Ärger.

Liebe Leser, heute fand ich  den  langen  Brief einer Blogleserin, die wie ich unter ihrer Autobahnphobie leidet.   In meiner Antwort habe ich  zusammengetragen was ich dazu weiß und sagen kann.  Da mein Blog oft unter den Suchworten „Autobahnphobie“  angeklickt wird, möchte ich meine Hinweise und Erfahrungen hier für alle einstellen.

Die Phobie im Allgemeinen hat immer Ursachen und ist nur die Spitze eines Eisberges, oft gibt es eine unbewusste  Schwierigkeit, einen Konflikt, eine anstehende Veränderung vor der man scheut. Als Ventil sucht sich der Körper bei manchen Menschen,  ein ungefährliches Ersatzobjekt. So wird stellvertretetend eine Phobie als  Ausweich-Problem-Kampffeld  erzeugt.
Es wird  von Experten geraten  nicht nur und zu sehr nach der Ursache zu suchen, sondern gleichzeitig Strategien zu finden damit umzugehen. Wenn ich zum Beispiel eine Vermeidungshaltung aufbaue, weitet sich die Phobie  auf andere Bereiche aus.

(habe ich bei  mir auch beobachtet, es wurde plötzlich schwierig auch auf Schnell-Straßen zu fahren etc.)

Tipp:
Sich sanft der Angst stellen, trotzdem fahren. Still beobachten was in Dir vorgeht;
Fragen: Wovor  habe ich genau Angst;  woran erinnert mich das; wie hat es angefangen; gibt es ähnliche Situationen im Alltag die keine Angst auslösen, aber Unbehagen? Wann wird sie stärker und wann weniger schlimm;   Was müsste ich meistern, wenn die Angst  nicht mehr da wäre? Die Angst ist eine Chance sich ungelösten Probleme zu stellen.
Wenn es beim Üben und „Sich stellen“  nicht so  gut läuft, nicht geißeln. Mit „zwei Schritten vor,  einem zurück“, komme ich auch voran. Das Wort schnell musste ich für mich streichen, zwingt mich die lästige Phobie anzunehmen.

Nichts mit Gewalt –  phobische Menschen sollen angeblich ehrgeizig und  sensibel  sein und  gerne alles unter  Kontrolle behalten.  Ich musste akzeptieren, dass ich etwas nicht gut kann,  Fehler mache und hinter dem Durchschnitt zurück bleibe. Hier bin ich sanft und nachsichtig  geworden.
Eine Zeit lang hatte ich in Gedanken dauernd diese Autobahnphobie,  und damit mein blödes  Problem im Kopf. Tatsächlich verschlimmert „ewiges sich damit beschäftigen“  die Lage. Im  Kopf wird das Fehlverhalten erst richtig breit getreten, wie ein ausgefahrener Weg.

Es ist zum Lachen:
Wenn ich entspannt fahre und an was anderes denke, bin ich schnell und sicher unterwegs…und plötzlich wird mir das bewusst…ich werde unruhig…kontrolliere auf einmal den Tacho…mein Verstand meint  „Donnerwetter ganz schön schnell“, …eben war noch alles ok und dann kommt das  unsichere Angstgefühl…der Kopf macht  den Stress, die Gedanken, das Vorwegnehmen einer Katastrophe, eines Misserfolges und doch lässt er sich  nicht einfach abschalten.
Fehlverhalten muss mühsam verlernt und durch Neues ersetzt werden.

im warsten Sinne es Wortes dreht sich mein Konflikt um:

alles  bestimmen zu wollen, ehrgeizig das Bestes rauszuholen, und immer die Kontrolle zu haben. Ich mache mir Druck. Meine Autobahnphobie ist ein Wiederstand gegen das „sich ständig  unter Druck setzen“. Kann aber bei Jedem anders sein.

Einfach Susi Sorglos sein,  annehmen was kommt,  sich treiben lassen, los lassen ist meine Aufgabe und tut mir gut. Letzlich liegt die Lösung in der Mitte, als  Suche nach dem rechten Maß.

  • ordentlich   Gas geben,…………………..       -> mit dem Strom schwimmen
  • schalten und walten   ………………….-> lasse andere machen  gib ab
  • alles im Griff haben………………………      -> vieles  rollt von allein
  • überholen vorbeiziehen ………………….   -> ich muss kein Rennen gewinnen
  • am Rad drehen………………………. -> lasse dich mitziehen und schaue wo es dich hin spült

Ablenkung in der Fahrsituation hilft,  wenn es ganz schlimm wurde habe ich laut von 100 rückwärts gezählt, bis die Angst nachließ. Langes langsames Ausatmen, sich auf die Atmung oder etwas Anderes konzentrieren.  Sich  Fehler erlauben.
Nicht von Wegen,  Zielen und Wünschen  abhalten lassen z. B. wegfahren. Evtl. vorübergehend  andere Wege finden. Ich  mache was ich will und fahre wohin ich  will,  dann eben langsamer und mit Umwegen, …auch öfter  mal mit dem Zug, das zu akzeptieren macht frei. Die ehrgeizige innere Stimme, „du mussssst es schaffen mit Auto zu fahren, oder bist gescheitert“ , dieses Alles oder Garnichts,  habe ich ausgeschaltet.
Das stärkt mein Wohlbefinden mehr,  als wenn mir was verkneife oder aufzwinge, aber dennoch sanft gegen den Wiederstand arbeite.

Meine Autobahnphobie ist jetzt nicht mehr  vordergründig präsent. Ich spüre plötzlich wie normal das Autofahren wieder ist, entspannt, sicher  und mit wenig  Mißempfindungen.  Trotzdem habe ich meine Fahrten über die Autobahn noch nicht  gemeistert,  aber viele kleine  Schritte getan,   bei  mir heißt das,  entspannt und sicher Kurven und Schnellstraßen fahren, ein akzeptables Geschwindigkeitsmaß und die Erlaubnis, nicht immer  zu funktionieren…aber dafür immer öfter 😉 Vertrauen ins Autofahren und Routine aufbauen.

Dann habe ich gelesen, dass Autobahnphobie nicht gleich Autobahnphobie…Der Eine kann die leere breite glatte Straße nicht ab,  der Andere die vielen Autos,  wieder Einer den Druck schnell fahren zu müssen.  Auch als Beifahrer haben viele Angst, weil sie keine  Kontrolle haben.  Auch ich bin eine nervige Beifahrerin, geht  aber  noch leidlich gut, besser als  selber über die Autobahn zu fahren.
Schaut auch mal unter dem Link:

http://www.agoraphobie-info.de/

Keine Angst vor der Angst – Titel der Zeitschrift: Psychologie Heute – Compakt 30 2012

(Heft ist wirklich Spitze und Jeder findet hier Infos und Tipps für seine Situation)

Ich bin keine Therapeutin, habe die Lindenmethode probiert. Das  sind Meditations-CDs mit   Affirmationen und  der Aufforderung, auch wenn es schwer fällt, sich der Angstsituation zu stellen.

Akzeptiere die Situation, beobachte Dich und beantworte Dir ein paar Fragen, analysiere hin und wieder die Lage und dann übe, sei nachsichtig mit Dir und sanft. Freue Dich über jeden kleinen Fortschritt. Lebe und tue Dir Gutes, lasse Dich von nix abhalten…finde ein paar Tricks und Hilfsmittel die für Dich passen. Mache nicht zu großes Brimborium um die Phobie, sonst nährst Du sie noch, lasse sie nicht fett werden.
Ich fand unheimlich gut was ich irgendwo gelesen habe…“finde heraus  was Dir die Angst sagen will“, sie ist ein nützliches wichtiges  Gefühl,  ohne das die Menschen nicht existieren würden.
In diesem Sinne wünsche ich allen Autobahnphobie – Geplagten viel Glück und gute Fahrt.

Eure

Susi Sorglos

Ein Mädchen verschwindet spurlos aus einem DDR-Kinderheim. Fünfundzwanzig Jahre später findet die Tatort-Cleanerin Judith Kepler ihre eigene Heimakte in der Wohnung einer ermordeten Frau. Was verbindet sie mit der Toten? Kaum beginnt Judith Fragen zu stellen, gerät sie ins Visier mächtiger Gegner. Im Schatten immer dabei: zwei konkurrierende Geheimdienste.

Seit langer Zeit mal wieder ein Buch das mich fesselte,… und nicht nur weil Heimatgefühle aufkommen so zwischen  Sassnitz und Berlin Mahlsdorf…Ost und West hier eine große Rolle spielen. Die Hauptfigur eine interessante Person und ein spannendes Thema.

 Krimi von Elisabeth Herrmann …Text und Foto aus Amazon entnommen

..

Was für eine Komödie…den Tipp bekam ich von einer Freundin über Facebook und so startete  ich am Sonnabend schnell das Auto und düste kurz entschlossen nach Potsdam Babelsberg ins Thalia-Kino.

Witziger Film „DAS SCHWEIN VON GAZA“

Die Nachos schmeckten hier garnicht …warf sie  in den Papierkorb und ja, es war eine laue Sommernacht. Als ich aus dem Kino kam, dachte ich an  Herkules…wie schön wenn wir hier zusammen sitzen könnten …simste ich ihm.

Er lag blutend daheim auf der Couch, hatte sich den Kopf gestossen.

 

Lesetipp für alle die sich mit  biographischem  Schreiben befassen

Die eigene Lebensgeschichte wird heute zum wesentlichen Besitz der von Identitätsverlust bedrohten Idividuen in der Risikogesellschaft. Das Kreative Schreiben hat sich bei der Besitzwahrung von Identität als wichtigste Form des Selbstmanagments erwiesen. Das Erinnern, methodisches Wiederholen und das literarische Durcharbeiten der eigenen Lebensgeschichte steht im Zentrum dieses Lehrbuches des autobiographischen Schreibens.

Es bietet vielfältige Schreibtechniken und Arbeitsmethoden, so dass Sie als Leser gleich aktiv werden können. Beim kreativen Schreiben kann dieses Buch auch bei Schreibstörungen und beim Veröffentlichen ihrer Texte beraten.

Autor: Lutz von Werder….ein gutes Buch das mir immer wieder  hilft…

von Tieren und Pflanzen lernen

– schlank wie ein Reh, schön wie eine Rose, munter wie ein Fisch im Wasser, schlafen wie ein Murmeltier

Klaus Oberbeil hat mich schon mit seinem Buch über gesunde Ernährung überzeugt.

Nun habe ich das Hörbuch gekauft, …eigentlich für meinen Schatz, weil er kein Buchleser ist und sich am liebsten von Rostbratwurst, Pfannkuchen, Marmeladenbörtchen  und süßem Milchkaffee ernährt,…

genau dies sind die größten Esssünden…

 biologische  Zusammenhänge,  nach dem Vorbild der Natur – ist interessant zu hören und auch zu lesen.

heute morgen habe ich mir erstmalig ein Müsli selbst gemacht:

Nüsse, Haferflocken, Apfel mit Melone und Orangensaft…das regt den Stoffwechsel an…genau wie meine Sportübungen vor dem Fernseher 😉

Wochenende…oh wie sehr freue ich mich auf Muße und eine Sauna?

also für alle die nicht wissen was UCI ist…sorry, auch das Nachschlagen bei google leitet in die Irre: 😎

UCI….?  Ist ein Kino mit viel Popkorn und teuren Nachos…. groß oder klein…. mit  Salsadip oder Käsedip…ich nehme lieber Käsedip…oft der Grund für die Vorfreude auf den Film,…das Bier wird gut gekühlt eingeschmuggelt…sonst wird der Kinobesuch sch–ße teuer …kann mir nur die Nachos leisten 😉

UCI Kinowelt

Ich liebe Sendungen die von wahren Kriminalfällen erzählen. Spannend, wenn Profiler, Kommissare und Detektive das Rätsel um ein Verbrechen lösen. Besonders die unsichtbaren Details, Motive und Hintergründe aufzudecken, finde ich faszinierend. So liegt es nahe, dass ich beim  Schlendern durch die Buchhandlung nach diesem Buch griff.

Ungewöhnliche Fallberichte eines Profilers

Im Angesicht des Bösen

„Die tatsächliche Bedeutung eines vermeintlich unwichtigen Fundstückes demaskiert den Täter. Erschreckende Einblicke in bizarre Phantasien eines Sexualmörders“….und andere Fälle.

Das Buch hält, was der Klappentext verspricht…oft ist es nämlich nicht so. Selbst dort wo Bestseller drauf steht ist manchmal nur eine Mogelpackung drin.

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