…und ihre Aquarellmalerei

toben

einer geht noch, denke ich und öffne meinen Blog um einen Laut abzugeben. Was ist los mit susi sorglos? Wo ist ihre ausgeglichene Gemütlichkeit hin? Hektische Tage. An meinem Geburtstag ist das Mittag nicht fertig, als die Gäste kommen, ich bin weder gewaschen noch Zähne geputzt…gab es noch nie…na und!

Ich sitze bis zur letzten Minute vor meinem neuen Spielzeug,  – ein Smartphone – und drehe an allen Knöpfen. Ich freue mich wie ein Kind über die zwitschernden Töne, wenn eine Nachricht eingeht. Das Ding macht nervös. Es liegt auf Arbeit in meiner Schreibtischschublade und immer wieder streiche ich über das Display und starre auf den bunten Bildschirm. Da bleibt keine Zeit für Post, Telefonate, ein ordentliches Abendbrot oder  ein Buch.  Aber im Warteraum beim Augenarzt ist es hilfreich. Was für ein tolles Teil.

(ist aber kein Motorola ;-) )
 
 

Leben heißt im Regen zu tanzen ;-) gerade brachte der Kellner mein Bier, da begann es auch schon zu tröpfeln, erst nur leicht und dann mehr und mehr…es goß und ich fand es toll unter diesem Schirm zu sitzen mitten im Regen. Das war Sonntag.

Jetzt scheint die Sonne und es ist einer diese Tage wo sich plötzlich Knoten lösen:

es läuft wie geschmiert …denke ich, auf  meinen Crosstrainer, als das Handy bimmelt…der Autohändler…

 

 

“er läuft jetzt wieder”, na Klasse ich beeile mich und starte wieder einmal mein neues altes Auto und …er fährt einwandfrei “freu”

keine Panik mit der KFZ -Versicherung, meine Prozente sind endlich da und ich spare Geld.

Eine kleine Spazierfahrt und der Vanilleduft erinnert an mein erstes richtiges Auto und ich juble “juhuuuu”

“Willste meinen Tiefgaragenparkplatz?” Fragt meine Kollegung…klar ….erstmal ;-)

hier bin ich, der Glastisch ;-)

Ja, sie mich nicht so an, weil du jetzt einen blauen Fleck hast und mir fast die Platte vom Sockel gerissen hättest. Das ist genauso, als ob man dir die Kleider vom Leib reiß, weißt du. Ja, wundere dich ruhig, früher ist das nicht passiert. Vor einigen Jahren besaß ich weiche Rundungen und keine Ecken an die man stieß. Ich war geschliffen wie ein edles Porzellan und mein Preis hoch. So habe ich  in über siebzehn Jahren nie an Wert verloren, erst als mich dieser Neandertaler in tausend Stücke hieb, einer Breitseite die mich in zwei Hälften spaltete.

Meine Patronin hat mich nicht auf den Müll geworfen,  sie hängt an mir, auch wenn ich ihr jetzt blaue Flecke schenke und sie diese billige Ersatzplatte nicht leiden kann. Sie liebt vor allem meinen Leib, der wie ein aufgeschlagenes Buch  sein Inneres zeigt und das so stilvoll und gekonnt, dass Besucher immer erst ihre Hände auf meinen Bauch legen und dann erstaunt feststellen, das ich kein Provisorium aus einem Stapel alter Bücher bin, sondern ein ungewöhnliches Stück Stein, das den einmaligen Fuß dieses Couchtisches bildet.

Damals  als meine Glasplatte in großen  Scherben auf dem dreckigen Teppich landete, da wusste sie beide, ihre  gemeinsamen Tage sind gezählt; „das verzeihe ich dir nicht mehr“ waren ihre Worte.  Es war genug.

Es gibt eben tausend Arten Nein und  Schluss zu sagen.

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