Susi Sorglos

Mein  Weg ist das Ziel

Weibliche Ansichten

Fundstücke aus meinem Leben  festgehalten mit Tinte,  Pinsel und einem Schuss Humor

Pärchen im Schnee

ein Schnappschuss von den Verliebten und mir haben die Farben so sehr gefallen, dass ich eine Skizze in meiner Kladde anfertigen musste. Der Winter ist nun entgültig vorbei und ich lasse mir nicht einreden, dass er im März wieder kommt. Ob ich einen Friseurtermin ergattern kann? Mal sehen. Hier also die kleine Skizze.

Sketch

Führer aller Zeiten

Die großen Führer aller Zeiten, hauptsächlich die der Revolution, waren sehr beschränkt und haben deshalb den größten Einfluss ausgeübt.

le bon

Immer der Sonne entgegen

es tut so gut und ich habe auch gestern noch meine Spazierrunde um einiges erweitert.  Sonne satt und gleißendes Licht durch verschneite Felder und Wiesen. Ich spüre förmlich wie sich die Lebensgeister melden. Insgesamt bin ausgeglichen und innerlich recht ruhig geworden. Meine Mallust ist wieder da. Es sport an, wenn mein Galerist Nachschub braucht, weil zwei meiner Bilder verkauft sind. Am Freitag habe ich also meine Wohnzimmerdeko abgenommen und die guten Nielsenrahmen samt Baumbildern und neuen Landschaften verschickt. Ich war fleißig ….auch heute. Es war noch früh am Tage als meine erste Malerei fertig war. Die Freude über das gelungene Bild und der Ruf nach mehr. Doch erst war mein Sonnenspaziergang dran nachdem ich ein spätes Frühstück nahm..mit Ei und Brötchen. Brötchen gibt es sonst nicht, doch ich hatte Appetit drauf und eine Ausnahme darf auch mal sein. Hier mein Blick gegen die Sonne Mittagszeit.

Retro Zeichnung

ein kleines Mädchen auf den Stufen eines alten Hauses, das erinnert mich an Kindheit und man hat ihr ein Kätzchen in den Arm gedrückt, nur ein Lächeln schenkt sie uns nicht. Ist sie schüchtern? Für ich ist diese Fotografie einfach ein tolles Motiv um zu zeichnen. Es ist nicht perfekt geworden, aber es ist auch ein schwieriges Motiv. Ich bewundere immer noch diese tollen Zeichner Jansen, Noßmann und Escher habe ich kürzlich eine Dokumentation gesehen. Sie sind inspirierund und Asporn zugleich. Hier also mein Mädchen im Kleid.

Weidenbaum Aquarellzeichnung

Groß ist meine Runde nicht, aber ich komme auf eine Stunde Wiesenweg, das sind schon ein paar Kilometer. Mit Ausgangssperren und km Begrenzungen kommt man halt nicht weit und Pläne für Ausflüge verbieten sich wenn man keine Restriktionen und Kontrollen erleben will. Auf meiner Runde komme ich alten Weidenbäumen vorbei und  bewundere ihre Stämme, die organische Rinde und Lust sie zu zeichnen. Hier eine Variante von Vielen, sie hat nicht den Anspruch auf Perfektion ist einfach ein Ausagieren im Skizzenheft, das ich dieser Tage bei Kerzenschein oft hervorgeholt habe. Heute  war Zeit meine Webseiten zu aktualisieren. Eigentlich habe ich zu viele davon und es ist Arbeit aber auch  Freude am Gestalten, wenn es denn nicht gerade das Malen und Zeichnen ist.

Energieverlust

der Film ist dieser Wochen und Monate oft in aller Munde es geht um die Orwellsche 1984 Welt. Erschreckend pervers  werden Vergleiche  zum Hier und Jetzt gezogen. Kürzlich fand ich eine philosophische Betrachtung darüber, ob es wirklich gut ist, das Leben einzusperren, um vor Tod und Krankheit geschützt zu sein. Die Frage, was ist dann noch lebenswert und wo sind die Grenzen zur Absurdität. Meine Mutter ist eine sehr ängstliche Frau und manchmal drängt sich mir die Vorstellung auf, sie hat Lebensangst. Das ist so grotesk, dass man überzogen sagen könnte “lege dich schon immer in den Sarg, da bist du sicher bis an dein Lebensende”. So kommt mir manches vor was um mich geschieht. Ich bin nicht die Einzige die unter der Distanz zu Mitmenschen leidet. Es ist eben ein Unterschied in Gesichtern und Körpersprache zu lesen, als nur einen Ton über das Zoommeeting zu haben. Die Hoffnung alles ist nur ein übler Traum ist und bald vorbei…. haben sicher Viele.

 

Energieausgleich

stundenlanges Festsitzen auf Zoommeetings. Schmerzende Rücken und steife Glieder nach einem langen Arbeitstag. Ich war schon wieder einige Tage nicht draußen. Ergonomisch leiden alle unter den Einschränkungen an  Bewegung. Der Fitnessvertrag ist gekündigt und selbst wenn nicht,  wäre ich nur zahlendes Mitglied, weil alles dauergeschlossen ist. Virtuelle Kurse mag ich nicht, dazu kann ich eigene  CD daheim nutzen.  Die Präsenz ist das was Spaß macht, da steckt Energie und Freude im Raum an. Sauna als Entspannung fehlt ebenso. Ja, Keiner sieht es, wenn ich während des zoommeeting aufspringe und mir einen Kaffee hole oder dem Postboten die Tür öffne, doch der Nachteil die Gesichter und Körpersprache meiner Kollegen nicht mehr zu sehen ist niemals ausgleichbar. Wie eine Wohnungskatze die von Zeit zu Zeit einen Rappel bekommt und durch die Stube jagt,  so beginne ich auf Schmierblättern zu krizeln, immer das Headset am Ohr und den Laptop vor mir. Hier meine Monster Kritzelei. Wie pervers uns Welt geworden ist, wird in Corona und Lockdowns noch mal deutlicher. Ich hoffe es findet eine Wende statt, vielleicht nur langsam, aber sie findet statt.

Was bringt und das Jahr 2021

Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.

André Malraux

Die Vorzeichen verheißen nichts Gutes. Zeitungsartikel und Staatsmänner drohen mit langem Ausnahmezustand, Impfpflichten, Einschränkungen  und erzeugen Angst. Und doch gibt es Hoffnung auf einen Wandel, wenn er auch nur langsam kommen wird. Ich stelle mich auf ein unruhiges Jahr ein das noch viel mehr in Frage stellen wird als bisher. Die Ungewißheit nagt und frißt sich in den Alltag als sorgenvolles Hintergrundrauschen. Es gibt Mittel und Wege sich zu erden. Ich beginne wieder meine regelmäßige Meditation und mehr Bewegung wäre nicht schlecht. Meine Malerei ist eine Flucht in die Kreativität, die dieser Tage stottert. Allen Lesern ein gesundes neues Jahr, bleiben wir zuversichtlich, das stärkt das Immunsystem.

 Zartes Pflänzchen Hoffnung auf  neues Frühjahr

Vorboten nach der Schneeschmelze

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