Susi Sorglos

Mein  Weg ist das Ziel

Weibliche Ansichten

Fundstücke aus meinem Leben  festgehalten mit Tinte,  Pinsel und einem Schuss Humor

Braten in der Röhre

BratenMein Braten in der Röhre ist eine halbe Ente, die komisch riecht. Sie ist schon vorgewürzt, weil ich keine Ahnung vom würzen habe und mich mit Kochen, Backen und Braten nicht auskenne. Einfach in die Röhre schieben und die Eieruhr stellen, sagte meine Kollegin. Ja, zwischendurch verbrannte ich mir die Finger, als ich sie mit Fett überstreichen wollte. Sieht erstmal gut aus der Braten. Ich habe nie viel Energie in Festagsessen investiert und mich eher bekochen lassen. Mein Ehrgeiz, am Heiligabend meinem  Sohn einen richtigen Braten zu servieren  – er hat Dienst und ich diesmal frei.

Adventlicht

2013-12-01 10.32.00Advent Advent ein Lichtlein brennt. Besuch hat sich angekündigt und ich freue mich drauf…müsste eigentlich an meiner Schreibaufgabe basteln.  Die Lautet:  Finde einen starken Eröffnungssatz  für deinen Roman.

Beispiel:

“Ich hätte Mutter am liebsten erwürgt, aber dazu hätte ich sie anfassen müssen”. (Loretta Hudson)  – makaber oder?

Ich hoffe mein Sohn würgt  nicht, wenn er das  Mittagessen serviert bekommt. Es gibt Grünkohl mit Knacker.

Allen Bloglesern einen heimeligen ersten Advent

 

30. ist Stichtag

steingesicht1der letzte Tag im November liegt fast hinter mir. Für alle die ihre KFZ Versicherung kündigen wollen und müssen – der Stichtag.  Wie nach einem Dauerlauf wo das Ziel winkt, ebbten gestern unsere Kundenanrufe spürbar ab. Aufatmen und sich auf ein ruhiges Wochenende freuen. Der Stichtag ist also auch dieses Jahr geschafft. Ebbe ist auch auf meiner 5GB Surf-Sim-Karte, doch morgen ist der Topf wieder voll.  Seit ich dauernd die neusten Aquarell-Tutorials bei youtube schaue, muß ich haushalten. Will mich aber  nie mehr mit Strippen und Kabelsalat umgeben, bin sehr zufrieden mit meiner Internetlösung.

Der Nieselregen macht keine Lust auf Draußen und so fehlt mir die  Ausrede das Staubwischen aufzuschieben… dann endlich schlage ich mein neues Buch auf und bin begeistert. Wer die “Meisterschule Aquarellmalerei”  haben will kommt nicht umhin ein Gebrauchtes Exemplar zu kaufen. Es wird extrem hoch gehandelt …ist sein Geld  wert und man gönnt sich ja sonst nix…ist halt zu Weihnachten.

Stubenhocker

20130908_154614In den letzten Wochen bin ich zur Stubenhockerin mutiert. Der graue nasse Herbst bringt das mit sich, könnte man meinen. Nein ich habe halt zu viel Zeit mit meinem Schreibaufgagen, Farbe und Bleistift verbracht. Selbst mein Fitness schleift und ich meditieren viel zu wenig. Dafür sah ich meinen Liebsten öfter und so ein Tag hat eben  nur vierundzwanzig Stunden. Ich telefoniere wenig und ungern, weil mir beruflich viele Kunden ein Ohr abkauen. Da mag ich daheim  nix mehr hören. So habe ich meine Freunde und Verwandten in den letzten Wochen kaum gesprochen und schon garnicht gesehen. Doch gestern war es Zeit. Mit klopfendem Herzen bin ich mal wieder quer durch Berlin und kam nicht umhin die Avus zu nehmen. Ist keine sehr schnelle Strasse aber ihr erinnert euch…meine Autobahnangst. Stolz wie Bolle, dass ich auch diese Reise gut gemeistert habe. Ein schöner Sonnabend Abend bei Freunden mit allem was dazu gehört –  ein festliches Menü bei Kerzenschein – ein fette Ente mit Rotkohl und Klößen – ein Crappa zur Verdauung, ein gemeinsames Bad im Wirlpool, eine erotische Massage  und ein Glas Wein zu viel. Jetzt ist mein Magen doch etwas desorientiert und muckt auf. Diese verdammten Wehwehchen gehören zum Altwerden dazu.

Freudenschrei

mein Freudenschrei, weil der Artikeldieb gestoppt ist und ich hier wieder sorglos meinen Blog führen kann. Jedenfalls klaut er nicht mehr meine  Post. Hat sich sogar bei mir gemeldet,  drei Zeilen einer englisch verfassten Entschuldigung.  Nun ja, ist tatsächlich ein Koreaner – auch lt. Domainabfrage. Dann warte ich auf den zweiten Freudenschrei. Meine  Küche ist ein Chaos, weil die alte Waschmaschine aus ihrer Lücke gezogen ist und  auf  Ersatz wartet. Was so ein kleiner Eingriff doch gleich für Putz-und Räumarbeiten auslöst.

Der Spruch zum Freitag

Wer sich mit Humor wappnet ist praktisch unverwundbar

2013-09-22 11.01.54

Achtung Content Diebstahl goblogle.com

einbruchheute bekam ich eine Nachricht von Christian, der mich darauf hinwies, das meine SusiSorglos Artikel, inklusive Bildern gestohlen werden. Die Webseite heißt goblogle(punkt)com und hat dieverse Subdomain zu allen möglichen Themen. Wie.z.B.
funny4:

funny4.goblogle.com – mindestens seit einem viertel Jahr wird jeder Artikel gestohlen und mit Werbung auf diesen Seiten gezeigt. Da sind nicht nur meine Artikel sondern die von vielen anderen Bloggern.

Hier der Artikel und die genaue Beschreibung von Christian,  der hier den Hoster ausfindig macht und die Geschädigten sammelt.

Artikeldiebstahl von Chris

und weitere Informationen und Hilfen auf der Webseite   Contentklau

womit man sich als einfacher Blogger auch ständig rumschlagen muss, Spamern – Hackern und jetzt Diebstahl.

Vielleicht werde ich ja bald reich 😉 bei so viel Urheberrechtsverletzungen und Klagen die man anstreben kann.

Bin ja gespannt ob dieser Artikel dort auch erscheint wenn das automatisch läuft.

 

versöhnt mit meiner Stadt

Es fiel mir schwer vor ein paar Jahren von Potsdam hier her zu ziehen. Teltow ist eine Kleinstadt mit rund 26 tausend Einwohnern und ich trauerte lange Zeit meiner Lieblingsstadt nach. In Potsdam preiswerten Wohnraum zu finden ist schwierig und Lust auf eine kalte Neubausiedlung hatte ich nicht. So war die Entscheidung an den Ort meiner Arbeit zu ziehen letztlich die Rrichtige. Ich habe es nie bereut. Es ist ein enormer Vorteil zu Fuß zum Dienst zu gehen. Meine Wohnung ist schön, wenn die Mieten am Speckgürtel von Berlin  nicht  zu den preiswerten zählen. Inzwischen entdeckte ich Teltows schöne Seiten.  Der ländliche Stadtkern ist gepflegt und hat hübsche Bürgerhäuser. Ein paar Minuten und ich stehe auf einer Wiese mit alten Weiden. Zum Einkaufen, Arzt und Amt alles in der Nähe. Hier ein paar Fotos die ich kürzlich auf einem Spaziergang geschossen habe…und viele gute Motive  für ein Aquarell…aber das dann später.

hausteltow

Markttreiben

rosenich hatte mir viel vorgenommen für den heutigen Sonnabend. Die Sonne lockte mich aus dem Haus und so schlenderte ich durch Potdams Straßen. Als ich an unserer alten Wohnung vorbei kam, sah ich das offene Fenster rief einfach an…”der Baum vor deinem Fenster ist aber auch schon wieder gewachsen”, begrüßte ich die Stimme am anderen Ende.  Später vereinbarten mein EX und ich ein Treff zum Mittag.

Bis dahin lief ich die Stände am Markt ab. Frisches Obst und Blumen wanderten in  meine Taschen. Dann endlich stand ich im Landen für Künstlerbedarf  und fand hier meinen ultimativen Marderhaarpinsel. Ich konnte es  kaum erwarten ihn in meinen Farbnapf zu tauchen solange es draußen sonnig und hell. So vergingen die Stunden und es sind wieder etliche  Aquarelle entstanden.  Morgen habe ich Dienst und mein Wochenende ist schon wieder vorbei.

heimlicher Verehrer

HesseaquarellVorgestern klingelte es plötzlich an meiner Tür.  Es war der Postbote. In unserem Haus sind die Bewohner freundlich, man kennt sich, und wir nehmen die Pakete des Nachbarn entgegen.  Ich habe nix bestellt sagte ich zum Postboten und er lachte. Ist aber für sie und hielt mir den Stift zum quittieren entgegen. Daheim ließ ich den Karton erstmal auf dem Flur stehen. Ich  tippte auf  ein Webegeschenk –  vielleicht ein Probeabbo mit einem Stapel alter Illustrierter oder so.  Als ich dann endlich die Verpackung aufriß, kam ein Kalender zum Vorschein.  Doch wer hatte ihn bestellt?  Nirgends ein Hinweis, na gut, da hat Jemand vielleicht ein verspätetes Geburtstagsgeschenk verschickt? Ich rätsle immer noch. Du hast einen heimlichen Verehrer, meinte U., den ich zunächst  im Verdacht hatte und schon mal liebe Dankesgrüße an ihn sandte.

Fehlanzeige. Egal,  ich freue mich über den Kalender, das passt doch wieder mal.

Ohrwurm

…hinterm Horizont geht’s weiter…ein neuer Tag…von Udo Lindenberg.  Sein Lebenswerk lief gestern im Fernsehen. Bin kein Udo-Fan, sehe mir aber gerne  Biographien an, wie die von Marcel Reich-Ranicki. Stunde um Stunde zog sich die Dokumentation hin, ohne die interessanten Tiefen zu beleuchten, dafür um so mehr Höhen. Ärgerte mich die halbe Nacht mit  Lindenberg verschwendet  zu haben. Jetzt dreht sich sein Ohrwurm in meinem Kopf.

horizont

Kunst ist die Entfernung des Unwichtigen

der Spruch stammt von Picasso und gefällt mir schon besser. Ich lese gerade Syd Field über die Grundlagen des Drehbuchschreibens. Ich arbeite an meiner Romanfigur und tue mich schwer mit der Aufgabe.

Viel leichter geht mir im Moment das Zeichnen von der Hand – bin quasi im Aquarellfieber. Meine Zeit ist begrenzt und zwei Stunden frische Luft wichtig, wanderte  um den Teltowkanal ….um jetzt zu schreiben.

 

Allen ein Gesundes Neues Jahr 2021

Winteraquarell

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