Susi Sorglos

Mein  Weg ist das Ziel

Weibliche Ansichten

Fundstücke aus meinem Leben  festgehalten mit Tinte,  Pinsel und einem Schuss Humor

Luxus am Ziegelsee

Mein Schatz hatte die Idee die freien Tage zu nutzen und nach Schwerin zu fahren. Kenne die Stadt nicht, obwohl sie ganz in der Nähe liegt. Wir waren überrascht. die Stadt ist ja eine echte Perle Mecklenburgs und macht als Landeshauptstadt richtig was her. Hier lässt es sich gut leben, viele Seen und schöne Architektur.  Wir wollten ein großes Zimmer und eins mit Seeblick …und dafür legte mein Bester noch ein Schein drauf. Das hat sich gelohnt und für zwei Nächte genossen wir einen Hauch von Luxus im Speicher am Ziegelsee. Jetzt kann Weihnachten kommen. Der Kühlschrank ist voll und ich versuche meine halbe Ente knusprig zu kriegen.

schwerin

Segelboote, Kühe und Wiesen

Mein Urlaub geht langsam zu Ende und es scheint als hätte er eine Ewigkeit gedauert. Zeit sich an die schönen Erlebnisse zu erinnern. Gleich nach dem Zeichenkurs hieß es Tasche umpacken und dann ging die Reise ans Isselmeer. Ich habe von Holland bisher nur gehört. Wiesen, Segelboote, Kühe und Schafe.

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Ja, das Land ist tatsächlich so flach, dass nach einem Spatenstich das Wasser aus der Erde sprudelt. Wir mieteten uns ein Boot und schifferten die Wasserstrassen entlang, legten hier und da an – Sonne und Wind genossen. In den meisten Ort gibt es einen Anleger – Hafen für Passanten, um mal kurz an Land zu gehen. Brücken sind  Wegkreuzungen zwischen Strasse und Wasserweg.

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Wer wann fahren darf, das regeln Ampeln und manchmal ist ein Brückengeld fällig. Der Bootswart wirft seine Angelrute mit einem Holzschuh auf das Deck und man wirft Brückengeld ein. Wir waren begeistert, “besser geht nicht”, sagte mein Schatz.  Zum Frühstück den Sonnenaufgang an Deck… und noch mal richtig Sommer abgefasst. Ein wenig mulmig war mir anfangs wegen der  Bootsmanöver …Leinen anlegen, ablegen und durch enge Kanäle fahren.

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Werde die Reise nie vergessen und vielleicht kommen wir mal wieder nach Holland und segeln über Wiesen dahin…Für unseren Heimweg brauchten wir ewig, endlose Stau’s in Deutschland.

Kreativ-Oase im Havelland

meinbildbin vom Aquarellkurs zurück  und starte gleich eine Spritztour auf’n dem Wasser. So bleibt keine Zeit die Eindrücke sacken zu lassen,

…habe ein paar Fotos vom dunkelsten Orst Deutschlands im Kasten… und gemalt was das Zeug hält. Mache ich bestimmt mal wieder.

Ein lieber Gruß an meine Blogleser, …Kommentare ware nicht möglich weil mein Chaptcha einen Fehler bringt, darum kümmere ich mich erst später, bis dahin schöne Tage im beginnenden Herbst.

Kreativ-Oase – Link für alle die es interessiert

ein toller Ort zum Ausspannen und Malen mitten im Vogelschutzgebiet, genau der richtige Platz für ein paar Landschaftsbilder, …was die Aquarelltechnik betrifft muss ich noch üben, habe aber  meine Lust am Zeichnen wieder gefunden und das war ja auch der Sinn.

Hamburg und Meer

“hast ja garnichts gepostest”, sagt mein Schatz und er hat recht. Meine freie Woche für Lust und Laune geht zu Ende, da sollte auch Zeit für ein Post sein. Heute lade ich endlich die Fotos  meiner Hamburgreise runter.  Habe dort meinen Liebsten besucht und unser Wiedersehen begann ein wenig holprig, doch dann wurde es richtig schön. Hamburg kannte ich noch nicht und es war Zeit für ein paar Sehenswürdigkeiten. Die fünfhundert Stufen auf den Turm der Michaeliskirche ein Muß –  Infos zur Stadtgeschichte. Gleich als ich aus der  U-Bahn stolperte stand ich am Alsterufer und natürlich rauf auf den Dampfer.

hamburg

Am Abend hatten wir schöne Stunden an den Landungsbrücken. Kannte ich alles garnicht. Schietwetter war nicht, genau die richtige Temperatur für bummeln und relaxen.  Daheim habe ich so richtig die Seele baumeln lassen. Gelegenheit bei Eis und Kaffee mit alten Freunden zu quatschen, lesen und natürlich meine Übungen für Körper und Geist. Es geht mir gut und morgen beginnt meine Arbeitswoche.

zwischen Triest und Venedig

Zwischen Triest und Venedig fährt alle Stunde eine Regiobahn. Das ist eine komfortable Art in die Städte zu reisen und diese Variante war eine gute Entscheidung.  Von Cervignano nach Venedig dauert die Reise anderthalb Stunden und Venedigs Bahnhof  liegt am Kanale Grande. Rund um diesen Bahnhof wimmelt es von Menschen, nur das hier Boote, statt Autos, das Transportmittel sind. Wir erkundeten Venedig zu Fuß und das schlaucht ganz schön.

Begeistert über die spannende Architektur und das Treiben in den Kanälen, laden überall Lokale zum Bleiben ein. Die Preise horrende, da schlägt der Kellner schon mal ein paar undefinierbare Beträge auf die Rechnung auf, ein Venedigzuschlag eben. Wer die Stadt erleben will braucht mehr als einen Tag. Gerne wäre wir mit dem Schiff die umliegenden Inseln angefahren, doch dafür blieb keine Zeit.

Triest - Muggia nach Venedig

Mein Schatz winkte ab, als ich eine Stadtkarte kaufen wollte…so sind wir zwei Stunden durch enge Gassen geirrt ohne zu wissen was wo wie und wohin. Also ohne Stadtplan läuft nix. Was soll ich sagen, die Stadt auf dem Wasser ist was Besonderes, eine Perle, vom viel prophezeiten Gestank in den Kanalgassen habe ich nichts gespürt…muß man einfach gesehen haben. An diesem Tag schien für uns die Sonne und tauchte das Meer in ein grünblau das sich auf meinen Fotos super macht. Immer wieder denke ich an den Moment wie meine Fotoappart verschwand und das Glück ihn wiederbekommen zu haben.

Segeltörn Trimaran

bin noch nie gesegelt und in meinem Kopf war windstille als wir den Trimaran bestiegen. Mein Liebster hatte sich diesen Wunsch erfüllt und so starteten wir unseren Törn nahe Grado – obere Adria. Wind und Meer bestimmen Ziel und Richtung, da geht es nicht immer nach Wunsch.

Dragonfly
Als wir auf den Trimaran steigen beginnt es zu tröpfeln und der Scout entfaltet den Dragonfly und setzt  Segel. Plötzlich ist Flaute und Sonne …wir schippern so dahin und warten auf eine frische Briese  und die Antwort auf  die Frage, wo wir am Abend ankommen werden.

trimaran
Mir wird schlecht, weil ich seit dem Frühstück nix gegessen habe und mein Gleichgewichtssinn protestiert…das ewige Schaukeln und dieser wacklige Horizont…macht mich besoffen.  Ist aber schnell vorbei, als ich ein Tomatenbrötchen esse. Dann  frischt endlich der Wind auf und gibt die Richtung vor…es wird Piran sein…einmal quer rüber so 18 km mit vier bis fünf Knoten…ereichen wir die slowenische Kleinstadt in der Abendsonne. Unsere Skepsis, ob es sich in der engen Schlafkabine wirklich pennen lässt, ist überflüssig. Wir schlafen wie die Babys in der Wiege …Sturm und Regen peitschen die Nacht auf unser Kabinen-Dach-Fenster.

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Am nächsten Morgen ist es frisch und es regnet und hört nicht auf. Ungwiß wann wir den Rücktörn antreten können. Wir vertreiben uns die Stunden in der Neptunbar am Hafen. Wir surfen im Internet und essen eine Kleinigkeit.

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Piran ist eine Perle an der Adria und sehenswert. Der Wetterbericht verheißt nichts Gutes für den späten Abend und so entschließen wir uns…. nach langen hin und her die Überfahrt zu wagen. Gewitterzellen am Himmel führen böhige Winde mit sich. Wir nutzen ein kurzes Zeitfenster wo der Himmel aufklart, die unbeständige Wetterlage in der oberen Adria soll für die nächsten Tage bestehen bleiben. Wir haben Glück und rauschen mit einer guten Briese schnell über die Adria.  Bis zu unserem Anliegepunkt schaffen wir es mit dem letzten Tageslicht. Müde und hungrig sind wir glücklich und voller Erlebnisse. Eine Pizza und eine weitere Nacht in der Koje sind das Ende unsere Trimarantörns.

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Ostseeurlaub

nach dem langen Winter  wird es langsam Zeit den Sommerurlaub zu planen.  Obwohl ich die Ostsee und ihre Bäder recht gut kenne, zieht es mich immer wieder hier her.  Schließlich bin ich in Vorpommern aufgewachsen und kann irgendwie nie genug von der Ostsee –  meinem Meer – bekommen. In den letzten Jahren war ich meistens auf Rügen unterwegs.

Die Ostsee westlich von Wismar kenne ich kaum. Im letzten Jahr blieb wenig Zeit für einen Ausflug nach Boltenhagen. Mein Liebster kommt an keinem Yachthafen vorbei  und so war ein Spaziergang an der neuen Marina  von Boltenhagen natürlich unser Ziel.   Neue  Appartements mit Blick auf das Meer, das Richtige für einen Ostseeurlaub.

marina-Boltenhagen

Wir haben einen langen Spaziergang durch den “Tarnewitzer Huk” gemacht. Ist ein verwilderter Strandstreifen zwischen dem Hafen und dem Badeort Boltenhagen.  Die lange Strandpromenade ist typisch für ein Ostseebad und führt ins Zentrum wo Restaurants und Cafès zum verweilen einladen. Der breite Sandstrand endet hinter dem Ort und geht in eine Steilküste über, die menschenleer und unberührt wirkt.

KüsteBoltenhagen ist auch ein super Ausgangspunkt um einen Abstecher nach Travemünde, Lübeck oder Wismar zu machen. Mit dem Rad kommt man durch beschauliche Dörfer wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Grüne Wiesen und Landschaftsschutz…. für alle die Ruhe und Natur mögen.

 

Tantra und Selbsterkenntnis

Morgen beginnt mein Semiar und ich bin schon sehr gespannt drauf. Heute mein letzter Arbeitstag und es gibt noch so viel zu tun, Sachen packen, Bügeln ;-(

ohne viel Worte hier ein Video vom Seminarleiter

Reisewetter

was für ein herrliches Oktoberwochenende. Auf meiner Rückreise von Halle wieder einen Blumenstrauss am Wegrand gekauft . Die Landstrassen sind eine Augenweide und auch  in Sachen Fahrgefühl hat sich ein Plus an  Sicherheit und Routine gezeigt. Das freut mich sehr. Noch ist meine Autobahnphobie nicht besiegt, doch ich bin auf dem rechten Fahrweg so zu sagen. Das hebt die Stimmung und nun lassen wir dieses tolle Wochenende einfach sonnig ausklingen. Jede  Menge Radler, Pilzfreunde und Holzfäller unterwegs…alles lädt noch mal die Batterien auf bevor der Winter kommt.

Dalsnibba

Wenn man auf den Dalsnibba will ist ein wenig Glück nötig, denn ohne  Sonne versteckt er sich in einer Nebelsuppe. Der Berg ist ein beliebtes Ausflugsziel am Geirangerfjord.

Es geht die  Trollsteigen – eine gewundene Bergstrasse – hinauf. Hier erreicht man auf 1032 m das  Bergplatou. Oft liegt es in den Wolken und Nebel versperrt die phantastische Aussicht.

Von hier  führt eine Strasse zum Gipfel des Dalsnibba. Am  Schlagbaum wird ein ordentlicher Betrag Maut fällig, die lohnt sich aber und um die tolle Ausssicht zu genießen.

Trotz Mittsommer lag hier noch ordentlich Schnee wie man sieht.

Der Berg ist 1495 m hoch und von oben hat man einen herrlichen Blick in das Tal und dem Geirangerfjord.

Allen ein Gesundes Neues Jahr 2021

Maiglöckchen

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